Kopfstelle des Verbrechens

129er StGB  Subkultur im Bunker

 

Gestern wurde im Rahmen der von der Generalstaatsanwaltschaft in Koblenz erhobenen Anklage gegen die Betreiber und Operateure des Bunkers in Traben-Trarbach eine Pressekonferenz gegeben. Der Bunker war im letzten September hochgenommen worden. Dabei wurden 403 Server, 57 Mobiltelefone, 412 einzelne Festplatten, 61 Computer bzw. Laptops, 65 USB-Speichermedien, 16 SD-Karten und diverse CD’s und Disketten mit einem Gesamtdatenbestand von mehr als 2 Petabyte (über 2 Millionen Gigabyte) sichergestellt. Der Einsatz wurde mittels der GSG 9 und mobilen Einsatzkommandos, sowie hunderten von Polizisten bewerkstelligt.

Unterlagen, die der Redaktion vorliegen, sprechen eine eigene Sprache. Profit um jeden Preis und die gnadenlose Verfolgung derer, die das System "Bulletproof-Host" austrocknen wollten. Zudem das Zusammenwirken mit weiteren Tätergruppen, die im Rahmen der jetzigen Anklage unerwähnt blieben, wie die Betreiber der sogenannten "Kokain-Südroute", wie auch die vielen kleinen "Wasserträger" des Systems "Bulletproof-Host", die sich im Windschatten des von einem Niederländer 2013 beschafften Bunkers an der Mosel einnisteten.

Dazu muss gesagt werden, dass ein Teil der Server bislang noch nicht ausgewertet werden konnte, weil die Daten verschlüsselt sind. 

Nun wurde gegen 8 Beschuldigte seitens der Landeszentralstelle Cybercrime (LZC) der Generalstaatsanwaltschaft Koblenz Anklage vor dem Landgericht in Trier, darunter vor der Jugendstrafkammer, da einige der Beschuldigten noch unter Jugendstrafrecht fallen, erhoben.  Aus Gründen der Prozessökonomie wurden nur einige Taten angeklagt. 

 

Pseudo E-Bay für Darknet-Grottenmolche

Die Ausführungen waren sehr detailliert dafür, dass die Justiz in Koblenz juristisches Neuland betritt, indem sie die Beschuldigten im Sinne einer  kriminellen Vereinigung anklagt, und die Taten den Beteiligten wechselseitig zurechnet, die den Tätern überhaupt die Taten ermöglichten. Drogenhandel, Falschgeld-Deals, Datenhehlerei,  Kinderpornos, Computersabotage, Mordaufträge, Körperverletzung, Cyberattacken, Erpressung und Geldwäsche war das Geschäftsmodell der Helden des digitalen Untergrundes.

Alles war in dem "bunten Blumenstrauß der Produkte" der Männer aus dem Bunker enthalten.

Wie Grottenmolche bildeten sie die Schnittstelle zu allen Darknetdealern des Internets. Die agressive Werbung fiel nicht nur dem kundigen Betrachter ins Auge, sondern auch die "Trojanisierung" von legalen Produkten im Internet, die dann auch im legalen Teil des Internets, zum Teil über Briefkästen, von angeschlossenen Dealern gehandelt wurden. Es wurden aber auch ganze Shops gehostet, die wie "Cannabis Road" nur ein paar Monate existierten und dann, wie in der Branche üblich, vom Markt verschwanden. Der Schnitt allerdings war gemacht. Ein Beispiel war der Darknet-Marktplatz „Wall Street Market", ein ausnahmslos profitabler Markt, in dem Drogen im kg-Bereich gehandelt wurden. Die weiteren Geschäftsfelder beschränkten sich nicht nur auf Medikamentenhandel aus China, sondern auch auf  betrügerische Bitcoin-Lotterien, Darknet-Marktplätze für Waffen, Falschgeld, Mordaufträge und Kinderpornographie sowie Identitätsdiebstahl.  Dieser Betrieb wurde über, laut LKA und Staatsanwaltschaft,  6.581(!) Darknet-Webseiten  bewerkstelligt. Eigene Verteilerringe, die über den "Bulletproof Host" organisiert wurden, wurden aus dem Bunker gelenkt.  Auch schwere Körperverletzung auf Bestellung und eine Schnittstelle zu Scammern, wie Drogen- und Medikamentenhandel autarker Dealer, wurden von hier aus koordiniert. 

 

 

 

Unerwähnt sollen auch nicht die zahllosen Menschenschlepper und Geldwäscher, Erpresser bleiben. Eigentlich war alles erlaubt, was illegal war. Der Bunker wurde nach modernsten Gesichtspunkten des Managements und der Marktprofitabilität geführt. Irrigerweise gehen die Ermittler immer noch davon aus, dass sich "nur"Drogenmärkte im Darknet oder Botnetze im digitalen Untergrund bildeten. Um weitere Käuferschichten zu erreichen, entschieden sich die hauptsächlich aus den Niederlanden stammenden Betreiber zeitig für den Schritt ins Clearnet. Teile im Clearnet des Netzwerkes sollen noch bestehen. 

Hier wurden auch Daten gegen mögliche Gegner des "Bulletproof-Hosters" und angeschlossener Shops gesammelt, für die dann schon mal ein Auftrag erteilt wurde, der die Betreffenden zum Schweigen bringen sollte.

Auf den Bunker gab es seit 2016 diverse Hinweise, die aber nicht im Zusammenhang gesehen wurden. 

 

 

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Austin - ein Stück britischer Automobilgeschichte

Eines der schönsten Exponate britischer Automobilgeschichte war der Austin 14, der von 1937-39 gebaut wurde. Er verfügte über einen sehr laufstarken, aber ruhigen Sechs-Zylinder-Motor, der es auf eine Leistung von 38 kw brachte. Die Höchstgeschwindigkeit war bei 110 km pro Stunde angesetzt. Der Wagen verbrauchte sehr viel Benzin und war sehr reparaturanfällig. Die Karosserie rostete sehr. Die Kupplung war schnell verschlissen. Der Eintritt des Vereinigten Königreiches in den 2. Weltkrieg beendete die weitere Produktion des äußerst bequemen Fahrzeuges. 
Es gab das Mittelklassefahrzeug als Limousine und Cabrio. Über die gebaute Stückzahl ist nichts bekannt. 
Wie dieses Fahrzeug nach Deutschland kam, lässt sich nicht mehr nachvollziehen. Es ist wahrscheinlich, dass ein Soldat diesen Wagen nach dem Krieg in Deutschland fuhr und ihn danach verkaufte.   

 Austin 14, hjk/mcvth, 2020 

 

Austin 14, hjk/mcvth, 2020 

 Austin 14, hjk/mcvth, 2020 

 Austin 14, hjk/mcvth, 2020  

 

Austin 14, hjk/mcvth, 2020  

Austin 14, hjk/mcvth, 2020  

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Gaddafi benötigt postmortem Hilfe

Gaddafi-noch nicht tot genug

Man sollte meinen, sein empörtes Volk hätte ihn, Gaddafi, buchstäblich totgeschlagen und seine Schergen verjagt. Nun schreibt jemand mit deutlich sichtbaren kyrillischen Zeichen, einen absurden Brief, der auf einen 419-er Scam hinauslaufen soll. Der Brief ist ein armer Versuch, den Tod des Despoten zum x-ten Mal zu instrumentalisieren. Schon wieder muss die NatWest herhalten. Leider fallen immer noch Leute auf die groteske Vorstellung herein. Deshalb geben wir die Schreiben 1:1 weiter an die Leser. 

Es wird am Ende behauptet, dass der libyische Diktator überlebt hätte und einen sagenhaften Schatz zu bieten hat. Dem ist nicht so. 

Vielleicht ist es auch die nächste Variante, Geldwäsche, weil der Angesprochene eine Bescheinigung ausstellen soll, mit der dann Geld von einem Land ins andere transferiert werden soll. 

Eigentlich macht der Brief keinen Sinn, nur für die, die persönliche Daten abschöpfen wollen. 

Daher, gleich in die digitale Mülltonne damit. Nicht antworten, nicht reagieren. 

 

 

Hier die Mail in Deutsch

"Datum: 31.03.2020
Lieber Herr
Verzeihen Sie mein Eindringen, mein Name ist Herr Johnson Sweeney Anwalt und Vertreter der Familie von Frau Fairouz Belkheir Afshordi, sie war unter dem ehemaligen und verstorbenen Prдsidenten von Libyen Muammer Al-Gaddafi, seinem persцnlichen Assistenten und auch einem Berater fьr internationale Angelegenheiten.


Wдhrend der Revolution, die zum Tod des Prдsidenten fьhrte, hat dieses Land im Krieg gehalten und die meisten geschlossenen Mitarbeiter des verstorbenen Prдsidenten haben sich versteckt und mein Klient ist zufдllig einer von ihnen. Wдhrend ich Ihnen schreibe, ist sie Iran und versteckt sich aus Angst vor Vergeltung gegen sie und ihre Kinder.
Gegenwдrtig sind die Dinge mit den von Amerika verhдngten Sanktionen noch schlimmer geworden, weil in Europa Gelder eingezahlt wurden, auf die derzeit in Hцhe von 38.300.000,00 GBP nicht zugegriffen werden kann.


Der Zweck des Schreibens dieser Nachricht besteht darin, dass sie jemanden suchen, der den vertraulichen Charakter dieser Partnerschaft bewahrt und auch Empfдnger der eingezahlten Investmentfonds wird, um die Fonds in Ihrem Land zu investieren, mit denen mein Kunde umziehen kann ihre Familie ein neues Leben zu beginnen, was ihr Traum ist.
Die Bedingungen dieser Partnerschaft werden ausfьhrlich besprochen, wenn Sie auf diese Nachricht geantwortet haben.


Bitte, wenn Sie interessiert sind, versichere ich Ihnen zunдchst, dass diese Gelder nicht strafrechtlich beschafft wurden und Sie nicht an illegalen Aktivitдten beteiligt sind. Bitte senden Sie mir eine E-Mail mit Ihrer E-Mail-Adresse und Ihrer direkten Handynummer zurьck, damit ich dies tun kann erreichen Sie fьr weitere Gesprдche.
Bis ich von Ihnen hцre, bleiben Sie bitte sicher.
Freundliche GrьЯe,

Herr Johnson Sweeney,
NatWest Bank Plc.
Leiter Commercial Banking,
Chelmsford und Romford.
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Einen eigenen Beitrag für alle Journalisten und Blogger aus Ungarn

Keine Rückkehr zu den Zuständen bei den Pfeilkreuzlern

Wenn es für Journalisten und Bürger unter Orbán keine Freiheit mehr gibt, müssen wir alle Widerstand leisten. Diesen Umstand schuldet die Welt den tapferen Ungarn für das Paneuropäische  Picknick, anno 1989. Zur Erinnerung: 

 
Immer werden Journalisten unter dubiosesten Umständen bedroht und zum Schweigen angehalten.
Europa verbindet eine große Freundschaft mit Ungarn, die auch durch Regierungen nicht zu brechen ist.
Gerade deshalb:
Jeder kann Widerstand leisten. Sogar wir hier. Sie da.

Wenn es keine Hoffnung mehr gibt, dass die Pressefreiheit wiederhergestellt wird, verstehen wir es als das, was es wirklich ist:

Wir alle müssen eine Tür für die Freiheit öffnen.


Nicht Solidarität mit der ungarischen Junta zeigen und den nächsten Urlaub am Plattensee buchen.

Dazu muss sich vieles in Ungarn ändern, um an den Baláton zurückkehren zu wollen. Der Rechtsstaat muss im Sinne der europäischen Werte in Budapest wieder hergestellt werden. 

Diktatoren zu beleidigen ist sinnfrei. Sie wissen, wir mögen sie nicht.

Wir werden unsere Tür für jeden öffnen, der das Gefängnis, Urteile für freie Meinungsäußerung oder für das Schreiben fürchten muss. Für Fake-News, die dem Regime in Budapest nicht gefallen, stehen fünf Jahre Haft. Alles ist Fake-News, was dem Neofaschisten Orbán  nicht in seine Diktatur passt. 

Schweigen wäre absurd und eine feige Geste, mit der man nicht gegen eine Diktatur des Regimes unter Orbán vorgehen kann. Es ist nicht gegen das tapfere ungarische Volk gedacht.

Wir vertrauen auf Gott und auf die Freiheit. Was geredet wird, ist nicht der Punkt, was man tut ist wichtiger für uns.

Orbán nützt den kritischsten Moment Europas nach dem Krieg für seine elenden Machtspielchen, die Corona-Krise. 

Orbán  ist ein Diktator, noch kein Hitler. Doch ein elender demokratiehassender Despot. Ein fremdenfeindlicher Rassist.

In diesem Kontext zolle ich Respekt gegenüber Freiheit und Demokratie und Respekt für den Glauben gegenüber allen, die sich gegen Diktatoren stellen.

Jeder ungarische Kollege, der nicht genannt werden möchte, kann hier veröffentlichen. Wir richten einen eigenen Blog ein. 

Wir prüfen den Artikel auf Plausibilität und Wahrhaftigkeit. Niemand muss fürchten, dass jemand ihn oder sie verfolgen wird.

Jedes kleine Detail des Regimes wird gezeigt. Diktatoren sollen sich fürchten, auch die, die es werden wollen. Kein demokratischer Apparat geht über zu Einschüchterungen, und alle Zeitungen können nicht auf  Orbán-Linie sein.

Der ehemalige Reichspropagandaminister Dr.Joseph Goebbels nannte es Gleichschaltung. Die ungarische Diktatur wird es sicherlich anders verklausulieren. Es ist genauso furchtbar.
Wir kämpfen gegen politisches Verhalten wie dieses.

Alle Journalisten und Blogger sind willkommen in dunklen Zeiten, gerade dann und jetzt.

Ein demokratisches Ungarn müsste Menschenrechtsaktivisten oder Journalisten nicht kontrollieren.

Legen Sie fest, was Sie auf Englisch oder Deutsch, Französisch und Niederländisch und in Ungarisch in das folgende Postfach schreiben möchten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

In Bezug auf die Kollegen, die in Ungarn von Inhaftierung bedroht sind:

Wir fordern Meinungsfreiheit und Pressefreiheit.

Pressefreiheit ist ein Menschenrecht.

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Am Morgen auf dem Planeten Corona

Krise rund um den Globus

Die Corona- Krise hat die ganze Welt erfasst. Vielerorts ist das öffentliche Leben komplett zum Stillstand gekommen. Man fragt sich, wie es soweit kommen konnte. Es scheint, als hätte die Zivilisation ihre Ziele aus den Augen verloren. Überall geht Angst um, auch an dem Virus zu erkranken. Weitgehend werden die Sicherheitsmaßnahmen der jeweiligen lokalen Behörden eingehalten. Auf der norwegischen Halbinsel Frosta, dem Epizentrum in Norwegen, sinken die Zahlen durch den Lockdown. Im Kleinen macht es Hoffnung für die Welt

In Trumpistan

Trump bepöbelt die großen US-Autoproduzenten regelrecht mit seinen Vorstellungen, was sie zu produzieren hätten oder nicht. Er "schreit" buchstäblich auf twitter. Als der ernstaussehende Kriegsherr im Designeranzug. Dabei zeigt sich wieder, dass er unfähig ist, mit der Krise umzugehen. Geld heilt alles, denkt sich der Seelenkrämer Trump und unterschreibt am Nachmittag ein Förderprogramm über 2 Billionen US $ für die Helikopter-Wirtschaft der USA bis zu den Wahlen. Die eigentlichen Probleme hat er intellektuell überhaupt nicht verstanden. Doch zeigt die Krise, dass Typen wie Trump ausgedient haben, nicht weil sie eigentlich den Sinn der Krise nicht begriffen haben, sondern weil diese seltsamen Charaktere sich noch mit der Krise in Szene setzen. Die Krise als eine Art große Veranstaltung verstehen, die ihren Launen und ihrem stupiden Nationalismus dienen. Trump versucht sich mit einer Art Wahlkampfveranstaltung. 

Lächerlich ist geradezu das Theater zwischen den Vereinigten Staaten und  China, die sich gegenseitig bezichtigen, irgendwie an der Pandemie schuld zu sein. Die USA, dass China die Krise versuchte im vergangenen Jahr zu vertuschen. Nachvollziehbar ist das alles nicht. Auf der anderen Seite beschimpft ein einflussreicher Funktionär die USA, die Seuche in die chinesische Metropole Wuhan gebracht zu haben. Es zeigt die Unfähigkeit beider Staaten, mit den wahren Problemen der Menschheit umzugehen. Ein Sündenbock wird für die Situation gesucht. 

Da Trump die Situation am Anfang völlig unterschätzt hat, zeigt er sich jetzt noch hilfloser und aggressiver.

 

Die Welt

In Südafrika hat in der vergangenen Woche ein nationaler Lockdown begonnen, wie auch in Indien steht das Leben vollkommen still.

Die Bilder und Beiträge der prügelnden Polizei in Indien sind ohne Beispiel: 

 

Andernorts, in Kenia, zeigt sich die Unreife des ganzen Systems in der Krise:

Afrika könnte durch seine geografische und infrastrukturelle Lage zu einer zweiten Welle von Corona in Europa führen. Man will überhaupt nicht darüber nachdenken, was geschieht, wenn das Virus in den Flüchtlingslagern ausbricht und quasi wieder nach Europa importiert wird.

 

Mit Sicherheit wird es zu einer weltweiten Wirtschaftskrise kommen. Diesen Umstand kann sich jeder ausrechnen, dass nicht ganze Volkswirtschaften über Monate weltweit brachliegen können. Aber sollte man diese Krise nicht als Chance verstehen, grundsätzliche Dinge zu verändern? Es hilft nicht mehr Geld in die Wirtschaft zu stecken- an der Struktur arm und reich muss sich etwas ändern. 

Schockierende Parallelen

In Frankreich ging in dieser Woche das Schreckenswort aus den Kriegszeiten um. "Triage", es heißt soviel wie Auslese. Normalerweise wird es bei Kaffee oder anderem verwandt. 

 

Eigentlich heißt es nichts anderes, als dass die Ärzte entscheiden, wer noch eine Möglichkeit des Überlebens hat. Diese Patienten werden dann durch die moderne Medizin gefördert. Die anderen werden möglichst schmerzfrei und sanft in den Tod entlassen. Die Mediziner der Uni in Tübingen beschrieben das so: "Sterbebegleitung mit Opiaten und Schlafmitteln" Schrecklich, wenn man darüber nachdenken soll, dass man ja selbst durch das Virus in die Situation kommen kann, dass Ärzte entscheiden müssen, ob man lebensfähig ist. Auf dem Schlachtfeld in den Sanitätszelten mag das während des I. und II. Weltkrieges eine zum Teil menschenverachtende Alternative gewesen sein, aber doch nicht in modernen Zeiten, in Europa. Nun werden Kranke aus Frankreich in Krankenhäuser nach Deutschland geflogen. 

 

Wounded Triage France WWI.jpg
Von Otis Historical Archives Nat'l Museum of Health & Medicine - originally posted to Flickr as Reeve017413, CC BY 2.0, Link

Eher beiläufig wird an diesem Morgen in der Bundesrepublik Deutschland erwähnt, dass der Kanzleramtsminister Braun klar gestellt hat, dass die Maßnahmen bis zum 20. April beibehalten werden. Wahrscheinlich ist es anhand der explodierenden Infektionszahlen besser so. Er sollte besser mal nachdenken, wie die Pflegekräfte, statt der Aufforderung zu kollektivem "Klatschhasenverhalten", wirklich entlastet werden. Nicht nur mit Geld. 

 

Nebenbei erwähnt:

"Unsere Solidarität gegen Eure Isolation"

 

Die linke Szene hält nichts davon ab, selbst während einer nationalen Krise, weitere Anschlägen zu begehen.

Im Gegenteil, es wurden einigen Ortes Fahrzeuge angezündet und somit weiter die Angst geschürt. Eigentlich ist die linke, wie die rechte gewaltbereite Szene ein Problem, das unmittelbar nach der Krise einmal eine Klärung finden muss, weil die Gewalt mittlerweile Ausmaße annimmt, die sich durch nichts mehr rechtfertigen lässt. Gewalt ohnehin nicht.

Unter dem Deckmantel gegen den Kapitalismus anzutreten, lässt sich das Verhalten der Drahtzieher dieser Szenen schon lange nicht mehr rechtfertigen. Radikale aller Couleur kann man getrost als einen weiteren Virus sehen. 

In Italien ist die Situation vollkommen außer Kontrolle geraten. Schon versucht man zu erklären, warum es gerade in Italien so ist.

Erstaunlich war, dass man jetzt schon lesen konnte, dass ca. 400 Personen Tirol verklagen wollen, weil in Ischgl beim Après-Ski der Virus übertragen wurde. Wieder wird ein Sündenbock gesucht. Viren und Bakterien sind allgemeines Lebensrisiko. 

 

 

Tote Hose auf  St. Pauli 

Haltestelle Reeperbahn, tt/kasaanmedia, 2020

 

Dort, wo gewöhnlicherweise jede Stunde tausende von Menschen durchkommen, ist derzeit nichts los.

Die Reeperbahn ist nicht mehr das Zentrum des Vergnügens, alles ist geschlossen. Hier stehen Züge der Hamburger Hochbahn, wo normalerweise im Minutentakt Bahnen einfahren und wieder abfahren. Auf Facebook wird man darauf aufmerksam gemacht, dass sich die Hamburger Obdachlosen, die auf der Reeperbahn gewöhnlich ihr Quartier haben, in einer sehr schwierigen Situation befinden. Es gibt Hilfe durch private Initiativen. Der Senat  wollte nichts unternehmen,wie man aus einem weiteren Eintrag entnehmen kann.

In schwierigen Zeiten suchen auch in Deutschland bestimmte rechte Kräfte nach Sündenböcken, diesmal werden die Genderstudien für diese Zwecke missbraucht, wie ein Tweet beweist, den die sogenannte "Werteunion" absetzte. Hass gegen Menschen zu schüren, das Unterfangen so subtil wie möglich zu gestalten, können die Operateure des rechten Spektrums bestens: 

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Tristan Brübach

Ungeheure Brutalität eines psychisch gestörten Täters

 

Der Mordfall zum Nachteil des damals 13-jährigen Tristan Brübach, der am Donnerstag, dem 26. März 1998 in dem  inzwischen verschlossenen, 1937 erbauten  Liederbachtunnel in Frankfurt-Höchst ermordet aufgefunden wurde, ist nach wie vor einer der brutalsten Mordfälle der deutschen Nachkriegsgeschichte und vor allen Dingen eines der mysteriösesten Verbrechen, das in Deutschland je geschehen ist. Tristan kam aus einer schweren Kindheit. Die Mutter war schon einige Zeit früher verstorben, dem Vernehmen nach hatte sie Suizid begangen. Tristan lebte bei seinem Vater, der Alleinverdiener war.  

Seit 22 Jahren versucht die zuständige Frankfurter Mordkommission, verstärkt seit 2007 die AG Tristan, den oder die Täter dingfest zu machen. Die Tat erschütterte damals den gesamten Rhein-Main-Raum.

 

 

 

Tristan Brübach war an diesem Tag mit Rückenschmerzen geplagt zur Schule gegangen und wollte danach zu einem Arzt gehen.  

Die Tatausführung war von einer unbeschreiblichen Brutalität und von Verstümmelungen und der „Trophäenjagd“ des Täters geprägt.

Was sich am Tattag abgespielt hat, ist bis heute noch nicht klar.  Es lässt sich nur mühevoll rekonstruieren. Auch, ob Tristan vielleicht seinen Mörder flüchtig oder doch näher kannte, als er ihn vermutlich im Liederbachtunnel, unterhalb des Höchster Bahnhofes traf.  Dort saß er um etwa 13.45 und rauchte eine Zigarette. Dies wurde durch Kameras aufgezeichnet.

Was er in den nächsten, etwa zwei Stunden machte, nachdem er von einer Telefonzelle aus seinen Vater angerufen hatte, konnte nur bruchstückhaft rekonstruiert werden. Ein  anderer Schüler  sah Tristan auf seinem Nachhauseweg gegen 14:15-14:25 Uhr vor dem Höchster Bahnhof, als er alleine auf einer dortigen Bank saß.

Empfangsgebäude
Bahnhof- Frankfurt Höchst Von EvaK - Eigenes Werk, GFDL 1.2, Link

Denkbar sind viele Szenarien, die sich an diesem Tag abgespielt haben können. Der Mann auf dem Phantombild kann kein zufälliger Zeuge des Geschehens gewesen sein. Die beiden Männer, die immer wieder im Zusammenhang mit der Parkbank in der Bruno-Asch-Anlage gegen 15.20 Uhr,  vor der Tat, mit dem Jungen gesehen wurden, können Drogenabhängige oder Männer aus der damalig schon existierenden Alkoholiker-Szene gewesen sein. Eine Zeugin beobachtete Tristan vor der Tat in der Begleitung eines unbekannten Mannes, zu dem später das Phantombild passte. Durch die Zeugin wurde auch offenbar, dass der Täter sich in der Umgebung auskannte, da sie meinte, dass sie den Täter mehrfach gesehen hatte. Dazu passt die später in dem von dem Täter zunächst mitgenommenen Rucksack aufgefundene tschechische stark benutzte Straßenkarte von Deutschland. Die Karte könnte einem der Obdachlosenszene um den Bahnhof in Höchst zugehörigen Person gehört haben. Vielleicht führten die beiden Unbekannten Tristan dem Täter zu. Eine Menge Gerüchte kursierten über das Opfer nach der Tat. Er sei auf den Kinderstrich gegangen, hätte mit Drogen gedealt, sei in schlechte Kreise geraten. Nichts davon konnte bewiesen werden.

Die Zeugin, deren Hund er gestreichelt hatte, sah die unbekannten Männer wohl nur noch von hinten, als sie sich mit ihrem Hund entfernte und dass Tristan in der Mitte zwischen den beiden Männern saß. Ob er sich hier schon bedroht fühlte, wurde nicht offenbar. Kurz darauf trafen sich der Mörder und sein späteres Opfer zwischen 15.30 und 15.45 am südlichen Tunneleingang in etwa 400 Meter Entfernung von der Parkbank.

Wie eine Schlachtung

Während der Obduktion Nr. 282/98 wurde offensichtlich, dass der Junge erheblich geschlagen oder getreten worden war, und von hinten wie im Schwitzkasten gewürgt wurde, bevor der Täter mit einem Schnitt durch den Hals sein Opfer fast enthauptete. Was sich in den Minuten der Tat abspielte: Mehrere Jugendliche, die auch die Abkürzung durch den dunklen Tunnel nehmen wollten, beobachteten jemanden, der über etwas, sie konnte nicht erkennen was, gebeugt stand und entschieden sich in dem Augenblick, einen anderen Weg zu nehmen. Wahrscheinlich beobachteten sie den Täter bei der Tat und realisierten diesen Umstand nicht. Diese Beobachtung deckte sich etwa mit der Tatzeit und dem Gesamtgeschehen, wie die Polizei anhand kriminaltechnischer Auswertungen rekonstruieren konnte.

Der Täter zog sein Opfer danach in den fast 100 Meter langen Tunnel, ehe er sein wie ein Ritual wirkendes Handwerk weiter fortsetzte, immer in der Gefahr. jeden Moment überrascht zu werden. In einem Schulheft wischte der Täter die Klinge ab, das Negativ des Küchenmessers blieb. 

Die Turnschuhe Tristans stellte er quer auf die Beine der Leiche, als wollte er das, was er getan hatte, ungeschehen machen. Das Gesicht verdeckte er mit der Jacke des Jungen. Wahrscheinlich aus Hektik und weil er durch irgendetwas oder irgendwen massiv in der Ausführung der Tat gestört worden war unterlief ihm ein Fehler, als er den Rucksack des Jungen ausschüttete, in dem sich die Schulbücher befanden. Das Fragment eines blutigen Fingerabdrucks blieb zurück.

Danach verschwand er ungesehen, wahrscheinlich in nasser und blutverschmierter Kleidung.

Später informierte ein Jugendbetreuer die Polizei, nachdem er gegen 17.00 Uhr von Kindern über den Fund einer Leiche informiert worden war. 

Es ist zweifellos klar, dass der Täter eine schwer gestörte Persönlichkeit war, als er aus der dann im Liederbach ausgebluteten Leiche nahezu fachgerecht die Hoden entnahm, Stücke des Muskelgewebes und weitere Drapierungen der Leiche am Tatort vornahm. Der Täter nahm laut dem ermittelnden Kommissar etwa 2 kg Fleisch des Jungen mit, was auf Kannibalismus hinweisen kann. Der Mörder hatte Tristans Kleidung heruntergezogen und setzte einen Schnitt oberhalb des Schambeines an.  Diese Stücke, die er aus Tristan ausgelöst hatte, nahm der Täter mit. Das Verstümmelungs-und Verletzungsbild, das die Rechtsmediziner dann in einer mehrstündigen Obduktion feststellten, ist bisher einzigartig. Spätere Recherchen der Mordkommission in den USA und anderen Ländern ergaben keine sich „wiederholende Handschrift“ des Täters. Eine nie dagewesene Ermittlung wurde durch die zuständige Mordkommission in Bewegung gesetzt. Tausende Männer wurden zur Abgabe eines Fingerabdrucks vorgeladen. Doch der Täter, wahrscheinlich ein junger blonder Mann mit Pferdeschwanz, blieb unbekannt.

Der von mehreren Zeugen beschriebene Mann soll zwischen dem Liederbachtunnel und der  an der Bahnlinie damals angrenzenden Kleingartensiedlung in diesem Zeitraum noch weitere Opfer gesucht haben.

 

Tage später der Telefonanruf bei der Polizei in Frankfurt:

Am 2. April 1998 erreichte ein Telefonanruf eine Frankfurter Anwaltskanzlei. Dort wurde von dem Anrufer behauptet, dass er Mist gebaut hätte. Die Sekretärin gab dem Anrufer eine Telefonnummer einer auf Strafrecht spezialisierten Kanzlei, dort meldete sich der Unbekannte nicht wieder. 

Der Rucksack von der Firma Fishbone in der Farbe schwarz wurde etwa ein Jahr danach 35 km entfernt in einem Waldgebiet, nahe Niedernhausen, aufgefunden. Darin die bereits erwähnte Strassenkarte aus der Tschechei und ein blauer Müllsack, aber keine Anzeichen von Leichenteilen. Ein Zeuge meinte. den Rucksack schon eine ganze Zeit vorher gesehen zu haben. 

Mehr als ein Jahr nach dem Tod von Tristan wurde dessen Grab ausgehoben, sehr ordentlich, und die Erde auf eine Plastikplane geschaufelt. Vielleicht waren es Satanisten, vielleicht auch der Täter, der seinem Ritual nicht nachkommen konnte, als er bei der ursprünglichen Tatbegehung gestört wurde.

 

Manfred Seel, der spätere Serienmörder, der erst nach seinem Tod als dieser enttarnt wurde, als seine Tochter im heimischen Schwalbach im Taunus in einer Garage in Fässern Leichenteile auffand, schied 2016 als Täter Tristans aus. Nach dem erfolglosen Versuch, an der Klarinette Seels Fingerabdrücke zu nehmen, um diese mit denen vom Tatort im Liederbachtunnel zu vergleichen, wurde selbst die Leiche des mutmaßlichen Serienmörders nochmals obduziert. Die Fingerabdrücke passten nicht.

 

Tristans Vater verstarb 2015.  Es hat sich aber eine Interessensgemeinschaft zusammengetan, die die Erinnerung an Tristan erhalten will. Zur Webseite

 

 

Daher fragen das Bundeskriminalamt und die Mordkommission in Frankfurt:  

Wer hat am Tattag Beobachtungen gemacht und sich der Polizei noch nicht oder nicht vollständig mitgeteilt?

Wer kannte Tristan oder Personen aus seinem Umfeld?

Wer hat eine bestimmte Person als Täter in Verdacht?
Auffällig könnte zum Beispiel sein, dass jemand sein Verhalten geändert, sich verdächtig geäußert oder ohne erkennbaren Grund sein gewohntes Lebensumfeld verlassen hat (Flucht).

Ein Abschnitt der Tat fand vermutlich im Liederbach statt. Hose und Schuhe des Täters könnten daher zumindest teilweise durchnässt worden sein. Wem ist am Tattag eine Person mit durchnässter und/oder blutbefleckter Kleidung aufgefallen?

 

 

 

 

Täterbeschreibung laut Phantombild

ca. 175 cm groß

Um 1998 ca. 20 bis 30 Jahre alt (heute zwischen ca. 40 und 60 Jahre alt)

ungepflegte Gesamterscheinung

blasses Gesicht

schlanke – sogar als hager bezeichnete – Gestalt

Narbe im Bereich der Oberlippe, möglicherweise
„Hasenscharte“(Lippen-Kiefer-Gaumen-Spalte)

Dunkelblonde, fettige, längere Haare, die als Zopf bzw. Pferdeschwanz getragen werden bzw. wurden

Die Kriminalpolizei Frankfurt bittet daher Personen, die den dargestellten und beschriebenen Mann kennen, sich beim Fachkommissariat für Tötungsdelikte (K 11), Telefonnummer 069-75551108, oder bei jeder anderen Polizeidienststelle zu melden. (Jürgen Linker, 069-75582100)

Für Hinweise, die zur Ermittlung und Ergreifung des/der Täter(s) führen, hat die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Main eine Belohnung in Höhe von 15.000,- Euro ausgesetzt. Die Zuerkennung der Verteilung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges. Die Belohnung ist nicht für Amtspersonen bestimmt, zu deren Berufspflicht die Verfolgung strafbarer Handlungen gehört.

Eine weitere Belohnung in Höhe von 5.000,-- Euro ist von einer Privatperson ausgelobt worden, die zeitlich unbegrenzt gültig ist.

Hinweise an die Mordkommission Frankfurt:

Tel. +49 (0) 69 – 755 51108 (Bürozeiten)
Tel. +49 (0) 69 – 755 53111 (Kriminaldauerdienst)
oder jede andere Polizeidienststelle

 

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Ein Dealer im Gewand des guten Sozialisten - Nicolás Maduro Moros (1)

Venezuelas Marktplatz

 

Nicht erst seitdem die Kontaktleute der venezuelanischen Drogenkartelle ihre Kuriere -sogenannte Mulas-  in den Urlaubsressorts der Dominikanischen Republik suchen, steht Maduro ganz oben in der Liste der Verdächtigen. Gerade um die Hotelanlagen in Sosua und Puerto de la Playa sammelten sich die Werber des Regimes. Die örtlichen Behörden reagieren mit erheblichen Strafen, können aber das für die Kuriere nach Europa einträgliche Geschäft nicht unterbinden.

So mancher Kurier liess dabei aber auch schon das Leben

Fischer bringen die Pakete aus Venezuela  in die Dominikanische Republik und bessern ihre karge Existenz mit jedem Transport mit etwa 10.000 US$ auf. Im benachbarten Haiti dagegen ist der Drogenhandel kein dringendes Problem, das die Staatsorgane klären wollen. Von Santo Domingo gehen täglich dutzende Flieger nach Europa, die mit Bodypackern versehen sind, die eben genug Drogen geschmuggelt haben, um einen guten Schnitt zu machen. Oft werden auch nur Pakete in das Gepäck der Touristen geschmuggelt, die dann unwissentlich das Kokain mit nach Europa nehmen. Es gibt dutzende dieser Spielarten. Der Bananenkistentrick funktionierte schon lange nicht mehr. Zu oft waren riesige Mengen in Supermärkten aufgefunden worden, die dann, auf welchem Weg auch immer, in den Kreislauf in Deutschland und Europa gebracht werden sollten. 

Nun hat die US Justiz Anklage gegen eine Vielzahl der Hintermänner des venezuelanischen Drogenkartells erhoben. Zeit wurde es. Immer häufiger kursierten Angaben über die Mengen, die astronomische Gewinne für die Clique in Caracas versprachen. Noch immer sind die politischen Verhältnisse in Venezuela nicht geklärt. Maduro, der in einer Art Nepotismus regiert, hat mit scharfen Worten auf die Anklage und auf das Kopfgeld, das auf ihn ausgesetzt wurde, reagiert. 

 

 

Dealer mit sozialistischem Anstrich

Schon Maduros Vorgänger Hugo Chávez schien seinen maroden Staatsapparat über Kokaingeschäfte finanziert zu haben. Kokain- das hat eine lange Tradition in Venezuela. Dass nun aber der ganze Staatsapparat sich dem Dealen mit dem weißen Pulver verschrieben hat, überrascht doch. Durchaus mag die Anklage, die in New York gegen Maduro erhoben wurde, auch eine politische Komponente besitzen, aber schon in den Jahren zuvor wurden die Hinweise immer klarer, wenn es darum ging, dass die angeschwemmten Koks-Pakete auf den Kanaren aus Venezuela kamen. Venezuela war nicht nur praktisches Transitland für die Koks-Kartelle aus Kolumbien, sondern auch der Unterhalter von zahlreichen Drogenmärkten im Untergrund. 

Es gab jedoch seit Jahren Hinweise auf den Umbau des venezuelanischen Staates zu einem halboffiziellen Drogenkartell. Von Infrastruktur und Logistik verrstand der ehemalige Busfahrer Maduro etwas. Wenn auch nicht viel, aber soviel, dass Kokain neben Rohöl  zur beliebtesten Handelsware des lateinamerikanischen Staates wurde. Maduro vermochte es, eine eigene Mafia zu schaffen. Ein Staat dessen Inhalt eigentlich der Staatsterrorimus ist und seit langem war. Das Volk hungert seit Jahren, während die Machthaber der angeblich sozialistischen Idee gut leben und sich, wo es nur geht bereichern. Maduro verfeinerte den Kontakt zu den Drogenproduzenten seit dem Tod von Chávez und intensivierte den illegalen Export des Kokains über zahlreiche internationale Scheinfirmen. Das Militär in Venezuela arbeitet seit Jahren als der hilfreiche Arm des Verteilerringes. 

Das Staatswesen in Venezuela ist verkommen und dient nicht mehr dem Volk, sondern dem Kokain. Venezuela unterscheidet sich nur noch wenig von dem anderen sozialistischen Staat, Nordkorea, wo sich ein ähnlicher Mafiaclan bildete. 

Narcosobrinos arrest.jpg
By U.S. Attorney's Office Manhattan - United States of America v. Effrain Antonio Campo Flores and Franqui Francisco Flores de Freitas - The Government's Opposition to the Defendants' Pretrial Motions, Public Domain, Link

 

Cilia Flores, in Europa fast gänzlich unbekannt, war nur ein Erscheinungsmerkmal der Drogenkartelle des venezuelanischen Regimes. Sie ist die Frau von Maduro und die Tante der beiden in New York verhafteten Effrain Antonio Campo Flores und Franqui Francisco Flores de Freitas, die auf welchen Wegen auch immer, 800 kg Kokain in 2015 in die USA bringen wollten. 

Hugo Chávez y Cilia Flores.jpg
By Miguel Arturo González Márquez - originally posted to Flickr as Hugo Chávez, CC BY-SA 2.0, Link

 

 

 

Jedoch, die Anklage des US Justizministers offenbart ein erschreckendes Bild: 

  

Quelle: Justice Department USA

Quelle: Justice Department USA

Teil 2: Abgewirtschaftete Bananenrepublik und der Untergrund-Drogenmarkt

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Die Geschichte von Harold Diamond

Abzieher

 

Ohne Skrupel nützt die afrikanische Scammermafia die SARS Covid 19 Krise in der Welt aus, um noch einen guten Profit zu machen. 


Harold Diamond, wer auch immer der wahre Täter hinter dem Namen ist, ist ein solches Exemplar besonderer menschlicher Verachtung. Er luscht das letzte aus der Krise. Er will nur das beste, was jeder geben kann - Geld. Damit ist Harold Diamond eines der verwerflichsten menschlichen Wesen auf dieser Welt.

 
Natürlich zahlt die WHO an niemanden Geld für die Coronakrise. Lassen Sie sich das nicht erzählen. 
Den Tätern geht es darum die Kosten für den Transport und die notwendigen Dokumente vorab zu kassieren. Ab liebsten per Western Union oder moneygram.
Es gibt von der WHO keine Zahlung für Corona. Die Täter wollen Daten stehlen, die sie dann für andere Geschäfte verwenden. Menschenhandel, Rauschgift oder Schmuggel etc.
Werfen Sie die Emails gleich in den dafür vorgesehenen elektronischen Mülleimer. Antworten Sie nicht. 

 

Hier ist die Mail des "Risikomanagers":

"Hallo Freund,

Ich schreibe Ihnen, um Sie darüber zu informieren, dass Ihre ATM-MasterCard mit der Summe von 750.000,00 US-Dollar von den WHO/WORLD BANK AUDITORS durch deren E-Mail-Wahlsendung Promotion mit dem Commonwealth COVID-19-Ausrottungsprogramm genehmigt wurde. 


Sie sind verpflichtet, Ihre persönlichen Daten zu bestätigen, um eine falsche Zustellung Ihres Pakets an Ihre Heimatadresse zu vermeiden.

Vollständiger Name:
Land/Staat
Geschlecht:
Alter:
Körpergröße:
Augenfarbe:
Beruf: Beruf:
Telefonnummer:
Ihre Privatadresse:

HINWEIS: Das UDDS-Lieferunternehmen ist das einzige Lieferunternehmen, das von der WHO zur Lieferung Ihrer ATM-MasterCard autorisiert ist. Sobald ich die oben aufgeführten Informationen erhalten habe, werde ich Ihnen den Kontakt des UDDS-Lieferunternehmens mitteilen, das Ihnen Ihre ATM-MasterCard sicher nach Hause liefern wird.
 
Danke und bleiben Sie gesegnet
Herr Harold Diamond  
Chief Risk Officer, Global Retail Banking und Wealth Management bei der WHO"    

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SARS Covid19 und die Folgen - Wir bleiben zuhause und üben uns in Social Distancing

Realitätsverlust- tatsächlich geht es um Leben und Tod. Was daran für einige Zeitgenossen so schwer zu verstehen ist, kann niemand nachvollziehen. 

Nachdem sich fast ganz Europa in einer vom Coronavirus geprägten Ausgangsbeschränkung befindet, gibt es augenscheinlich immer noch Leute, die meinen, sie müssten größere Partys feiern, um im Gespräch zu bleiben. In dieser Beziehung kennt der Wahnsinn keine Grenzen.

Wer nicht zuhause bleibt, macht sich gegebenenfalls zum Mörder seines Nächsten. Niemand hat diese Absicht. Aber schlichte Ignoranz und Dummheit führen zu sogenannten Corona-Parties.

Wie können sich Gruppen zusammenrotten, um Parties zu feiern, während anderenorts an dem Virus, den sie verbreiten, Menschen regelrecht verrecken?

Die Generation der Spaßgesellschaft hat den Boden zur Realität verloren. Das ist kein Film bei einem Kabelsender, sondern die schiere Realität. Diese Realität ist ungleich grausamer, als das hohle Geschwafel eines spätpubertierenden 23-Jährigen, der meint, dass er oder seine direkte Umwelt immun gegen SARS Covid 19 sei. Auch junge Menschen werden von der Lungenseuche befallen. Und sterben. 

Der Staat droht mit Strafen. Die Frage bleibt, wie man Menschen bestrafen kann, die die Notwendigkeit in einer solchen biblischen Krise nicht verstehen. Das Risiko des permanenten Virusbefalls bis zur vermeintlichen Herdenimmunität, nach der Durchseuchung von geschätzten 70 % der Bevölkerung, ist ziemlich hoch. Corona, das sollte selbst der letzte verstanden haben, ist keine Biersorte, die man mal schnell einschenken und austrinken kann. Von Corona werden alle lange etwas haben. 

Eine Ausgangsbeschränkung legt Europa in seinem Verständnis von Freiheit und Drang nach anderen Ufern sicherlich nicht fest, um, wie es in den sozialen Netzwerken zu lesen war, eine Diktatur zu errichten.

Ganz einfach: Das Gesundheitssystem ist jetzt schon an den Grenzen des Machbaren angekommen.  Es gibt nur eine bestimmte Anzahl an Beatmungsgeräten, die für die Patienten zur Verfügung stehen. Ein Dank sei denen mit höchstem Respekt gezollt, die ihr eigenes Leben gefährden, um die Patienten zu heilen. Auch den Kassiererinnen an den zahllosen Kassen, die eigentlich das Leben der Menschen ermöglichen, stehen an vorderster Front gegen das Virus, das auch sie jederzeit befallen kann.

In diesem Zusammenhang ist das ausgereizt, was Ärzte und Pflegepersonal in der Lage sind zu geben. 

Nicht nur in Spanien und Italien ist die Lage dramatisch. In  Madrid und dem Corona- Hotspot Bergamo zeichnet sich ein Drama ungeahnten Ausmaßes ab. Die Welt ist mit einem Virus, vor dem Jahre, Jahrzehnte gewarnt wurde, komplett überfordert. Es hilft nicht, die Augen vor dem Leid der Kranken und derjenigen zu verschließen, die die unmittelbaren Folgen der täglich schwelenden Corona-Krise bekämpfen müssen. Die Bilder der Militär- Lastwagen, die die Leichen wegfahren, gehört wahrscheinlich zu den Symptomen der Sorglosigkeit, die die Welt sich nunmehr selbst zuzuschreiben hat. Wenn es auch bis ins Mark erschüttert, was sich quasi vor den Augen der Weltöffentlichkeit in  extremer Gnadenlosigkeit abspielt. Wie man später der demoralisierten Bevölkerung in naher Zukunft helfen kann, werden auch die Experten nicht sagen können. Der Vergleich mit der Pest, den Pocken, mit Cholora oder Typhus hinkt. Die moderne Medizin wird einen Weg finden. Es ist wahrscheinlich, weil die Welt über den SARS -Virus seit mehr als einer Dekade Bescheid wusste. Damals und in der Zeit danach war SARS weit weg. Es wurde vor diesem pandemischen Virus nicht nur einmal gewarnt, sondern in vielen Versammlungen und Aufforderungen der WHO, der Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen.

Toilettenpapier-Hamsterer

Der gewöhnliche Homo sapiens konnte sich viel vorstellen, vor der Krise. Dass einmal in einer der führenden Industrienationen dieser Welt, Toilettenpapier gehamstert würde, als würde es kein Morgen geben, entspricht dem Zeitgeist. Dass es deswegen zu Rangeleien und regelrechten Auseinandersetzungen an der Ladenkasse kam, verschlägt dem Normalbürger die Sprache. Nudeln und Reis, Kartoffeln und Fleisch könnte jeder nachvollziehen, wenn der Vorrat in unsicheren Zeiten ein wenig größer ausfallen muss. Bei einigen Zeitgenossen scheint ein chronisches Misstrauen gegenüber den Aussagen des Staates in Bezug auf die Versorgungslage zu bestehen. 

Nochmals, diese Sorge ist unbegründet, weil die Bundesregierung seit Jahrzehnten über eine strategische Reserve verfügt. 

Donald Trump - der apokalyptische Fake News-Reiter aus dem Wilden Westen

 

Donald Trump, der selbsternannte Macher lernt das erste Mal, dass man mit Geld eine Krise nicht heilen kann. Nun fühlt er sich noch als Kriegsherr. Mit Malariamitteln. Trump denkt zunächst an den pekunären Aspekt der Situation und nicht an die Menschen, das Leid und die möglichen Folgen. Seine Intension ist die Gewinnmaximierung. 

Das  martialische Benehmen eines Unkundigen ist auf jeden Fall Trumps persönlicher Gau.

Angela Merkel drückte es in ihrer Fernsehansprache anders aus: die schwerste Krise seit dem 2. Weltkrieg. Auch den 2. Weltkrieg oder dessen Ende mit dem unsichtbaren Feind Covid 2019 zu vergleichen, ist der Situation geschuldet.

Auch Politiker sind nur Menschen, Populisten entlarven sich durch den Virus als komplett unfähige Hampelmänner ihres eigenen Systems, das sie sich in völliger Unkenntnis von Kompetenz und politischer Verblendung, wie Boris Johnson in England, geschaffen haben. Die Bevölkerung muss eine absolute Katastrophe fürchten. 

Man könnte versucht sein, Trump als den apokalyptischen Reiter zu verstehen, wenn er dann mit seinen neuen Konzepten über Helikoptergeld jedem Amerikaner einen 1000 $ Schein schenken will, und dem  Freund Kim Jong-un, Bruder im Geiste und auch Cheeseburger-Liebhaber, noch einen netten Brief über doch die Freundschaft zwischen ihm und dem nordkoreanischen Diktator  übersendet. Derzeit werden aber andere Dinge von dem  Machthaber Washingtons,  als die guten Beziehungen zu Nordkorea zu betonen, verlangt. Aber selbst die Schwester Kims, Kim yo un musste betonen, dass Trump die Freundschaft zu ihrem Bruder erhalten möchte, um wieder auf sich aufmerksam zu machen. 

Martialische Sprache

Auch der französische Staatspräsident Emmanuel Macron bediente sich dieser Vergleiche, Frankreich sei im Krieg gegen das Virus - das Coronavirus.  Währenddessen werden Feldlazarette in Frankreich aufgebaut und Baden-Württemberg nimmt Kranke aus Frankreichs völlig überlasteten Gesundheitssystem auf. 

Die spröden Apparate Europas gewinnen an Fahrt. Man weiß manchmal nicht mehr, vor was man mehr Angst haben soll, vor dem Virus oder der folgenden Wirtschaftskrise, die einmal mehr jede Furcht vor dem Auseinanderbrechen des Wirtschaftsgefüges Europas bedient.Wahnsinn bekommt eine Kontur. 

Schreckensbotschafter

Wie in jeder Krise kommen die Schreckensbotschafter mit irgendwelchen Nachrichten, über die die Welt nur noch staunen kann: geheime Labore  - Verschwörung durch Kriminelle in China, gegenseitige Schuldzuweisungen. China bezichtigte die USA, den Virus durch irgendwelche Angehörigen der Armee ins Land gebracht zu haben. Die USA und zahlreiche andere westliche Nationen rügten öffentlich den Unwillen der Volksrepublik China, am Anfang des Ausbruch in Wuhan das Virus komplett unterschätzt zu haben und mit den Methoden eines totalitären Regimes die Nachricht vom "Chinesischen Virus" unterdrückt zu haben.

Da fragt man sich, ob die Zahlen aus China stimmen oder ob die Seuche nur ihren Standort wechselte. 

Kriminelle Seilschaften in China wollen an der Krise verdient haben.  Es sind Vorwürfe, die kaum zu beweisen sind. Die aber auch nicht zu entkräften sind. In Nordkorea soll es  keine Erkrankungen bislang geben, was sich niemand mehr vorstellen kann. Genosse Kim hatte sogar Muße, einen weiteren Raketentest durch das Fernrohr zu beobachten und sich seiner liebsten Beschäftigung zu widmen, dem Kriegspiel. In den nordkoreanischen Medien kann man nichts entnehmen, was auf Infektionen hinweist. Angeblich hätten die gute Zusammenarbeit zwischen dem Regime in Pjöngjang und Peking am Anfang der Krise dazu beigetragen, dass das  Hunger- und Raketenparadies Nordkorea von dem kapitalistischen Virus verschont bleibt.

Doch die größte Krise steht der Welt erst bevor, wenn in Afrika das Virus sich seine Bahnen bricht und ganze Landstriche entvölkern wird. Der derzeitige Hotspot ist Südafrika und hier vor Ort wurde das Gesundheitssystem durch ein korruptes Regime zerstört. Durch die vielen Flüchtlinge in Südafrika, die drängende Enge in den Squatterquartieren wird sich das Virus ungehindert vermehren können. 

Auch hier hilft nur das Social Distancing und das uneingeschränkte Einhalten der Ausgangssperren. 

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Die Lichter der Stadt

Hier regiert die Gier und Unverschämtheit

 

Conrad Hilton würde sich im Grabe umdrehen, wenn er diese Reportage lesen würde. In seinem Namen müssen Gäste in solchen Umständen übernachten. Einer Kollegin ist genau dieses widerfahren. Viele Gäste bekamen in zahllosen Reiseforen Copy und Paste Kommentare, die das Management auf ähnliche Erlebnisse als Antwort gab. Wie dieses Hotel über 4 Sterne verfügen kann, ist niemandem klar. Es liegen zahllose Beschwerden über das Haus vor, die sich fast alle gleichen.

Hauptsache den letzten Cent aus dem Gast gesaugt Das Hilton Doubletree in Luxembourg hat den Kapitalismus absolut rüde verinnerlicht, jedoch nicht die Gastfreundschaft, die Häuser mit angeblich vier Sternen auszeichnen sollen. Ein liebloser Bau mit dem Muff der 1970er Jahre erhebt sich in der Nähe des Flughafens in Findel. Die Zimmer sind geräumig, jedoch verwohnt. Der Teppich in den Zimmern ist alt und riecht. Die Dusche ist selbst für normal gebaute Menschen zu eng. Im Badezimmer klebt der Dreck der Vorreisenden. Die Klimaanlage ist schlecht einzustellen, obwohl modernes Didget einen kleinen Kasten ziert. In der Minibar scheint Coca-Cola wie vergoldet. Es ist einfach zu teuer, etwas zu trinken. Die Betten sind hart wie Bretter, Rückenschmerzen inklusive. Die Zimmer sind nur oberflächlich gereinigt. Einziger Pluspunkt und dabei bleibt es, man kann sich mittels eines Wasserkochers Tee oder Kaffee selbst zubereiten. Es gibt im schönen Hilton in Luxembourg eine Zweiklassengesellschaft. Die einen, die das Butter- und Brotgeschäft bringen über Buchungsportale, die anderen, die gut behandelt werden. Was in anderen Häusern sofort zu einem Einsatz der Polizei führen würde, ist hier scheinbar ein Tatbestand, der klein geredet wird. Nur ein Lächeln und betretenes Schweigen. Man nervt die Rezeption, wenn man sich über derartige Avancen, wie nachfolgend berichtet wird, beschwert. Das ist die eigentliche Schande dieses Hauses. Man versichert ein wenig oberflächliches Mitgefühl, unternommen wird jedoch nichts, weil es im Ablauf stört. Schuld ist das Opfer dieser Übergriffe. Das wird nicht gesagt, aber gemeint.

Im Aufzug Das Missverhältnis zwischen der Realität einiger orientalischer Männer und dem Anspruch an Frauen, den sie stellen, ist bekannt. Frauen versuchen vorausschauend, sich nicht in diese Situation zu bringen. Was jedoch soll eine Frau tun, wenn sie im Aufzug steht und allein einem Mann mit so einem Verhalten ausgesetzt ist? In diesem Nobelhaus jedoch, gehen manche männlichen Gäste regelrecht auf Frauen los. Das ist wohl bekannt. Im Aufzug wird dann schon mal unverblümt einer einzelnen Frau ein "Blow Job" abverlangt. Er macht schon mal mit den Lippen vor, was er will. #Metoo ist an dem Haus und  den orientalischen Mitbürgern komplett vorbeigegangen. Die Penetranz mit der diese Männer vorgehen, zeigt, dass das Verhalten lange erprobt ist. Augenscheinlich von dem Hotel geduldet wird. Frauen werden in solchen Situationen schnell zu Freiwild, das menschenverachtend behandelt wird. So bleibt denen, die sich eine Gelegenheit für die Nacht suchen wollen, wieder und wieder die Möglichkeit, Frauen in den schlecht laufenden Aufzügen mit ihren latenten Werbeversuchen zu belästigen, um später auf den Fluren nach dem Zimmer derjenigen zu suchen, die sie ausgemacht haben. Sofort fühlen sich die Opfer wie Prostituierte. Das soll auch vermittelt werden. Dem Treiben wird hemmungslos weiter zugesehen.

 

Büffet und andere Schrecklichkeiten

Das Frühstücksbuffet ist eine Beleidigung für den normalen Reisenden. Der Kaffee schmeckt bitter und entspricht nicht dem, was man unter einem morgentlichen Heissgetränk versteht. Das Rührei, das in einer lieblosen Wärmeaufbereitung klebt, schmeckt wie gelber Schleim. Die Kartoffeln sind kalt und fetttriefend, die Würste daneben, erinnern an eine Armenspeisung. Der dazu gehörige Speck ist salzig genug, um den nicht funktionierenden Streuer zu ersetzen. Ein wenig billiger Käse, Schnittwurst und ein Obstsalat mit Haaren, kurzen schwarzen Haaren. Niemand mag so Ananas essen. Jedoch stört sich niemand an dem Umstand. Das Abendbuffet, angeblich vom Chef der Küche, erschreckt sogar erfahrene Reisende. Es werden geschwind 25 Euro fällig. Wurst als kalte Vorspeise wünscht sich jeder, Pasteten, wären diese nur noch da. Die Vorstellung davon alleine, reicht nicht aus. In einer undefinierbaren Pampe präsentiert sich das zähe und verkochte Fleisch, das niemand mehr essen möchte. Das Rindfleisch ist alt und das billigste vom Billigen. Der Käse ist Ausdruck dessen, was von einem Büffet-Massaker übrigbleibt. Krümel werden serviert. Da wird auch schon mal gegen den Tisch gelaufen, wenn die letzten Gäste nicht schnell genug essen. Die Fischpfanne ist so verkocht, dass nichts mehr davon genießbar wäre. Buffet geht anders. Die Salate sehen unappetitlich aus, ein paar bunt zusammengewürfelte, nichtssagende Creationen des Hauses, die nur mit Mayo aus der Plastikflasche schmecken. Kritik wird abgebügelt. Man hat zu essen oder zu gehen. Das Brot steht neben dem Küchenabfall auf einer halbhohen Theke.

 

Frech ist es, für den Hauswein, das wirklich billigste Gesöff, was der Sommelier finden konnte, 6 Euro für 100 ml zu verlangen. Für ein Bier werden geschwind 7,50 Euro fällig. Nicht, dass es eines der edlen Biere ist, es ist ein lokales Bier, das allenfalls mit sehr vielen pikanten Erdnüssen an der Bar schmeckt. Wer glaubt, er bekäme einen kostenlosen Shuttle an den Bahnhof, irrt. Unmissverständlich werden die Gäste zum Bus gesandt. Die Haltestelle ist etwas mehr als 300 Meter entfernt. Das Gepäck dürfen die Gäste schleppen. Das Angebot im Internet ist Bluff, Bauernfängerei. Nur die, die augenscheinlich dem Hotel gefallen oder 1. Klasse logieren, können auf einen Shuttle hoffen. Die anderen können die überteuerten Taxis nehmen, die für gerade einmal fünf km 25 Euro verlangen. 25 Euro scheint hier die magische Zahl zu sein. Es scheint, als würden die, die stören, die Gäste sein. Man kann von diesem Hotel nur abraten. Im 2.Teil: Was sagt der Luxemburger Hotelverband dazu?

 
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