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SARS Covid19 und die Folgen - Wir bleiben zuhause und üben uns in Social Distancing

Realitätsverlust- tatsächlich geht es um Leben und Tod. Was daran für einige Zeitgenossen so schwer zu verstehen ist, kann niemand nachvollziehen. 

Nachdem sich fast ganz Europa in einer vom Coronavirus geprägten Ausgangsbeschränkung befindet, gibt es augenscheinlich immer noch Leute, die meinen, sie müssten größere Partys feiern, um im Gespräch zu bleiben. In dieser Beziehung kennt der Wahnsinn keine Grenzen.

Wer nicht zuhause bleibt, macht sich gegebenenfalls zum Mörder seines Nächsten. Niemand hat diese Absicht. Aber schlichte Ignoranz und Dummheit führen zu sogenannten Corona-Parties.

Wie können sich Gruppen zusammenrotten, um Parties zu feiern, während anderenorts an dem Virus, den sie verbreiten, Menschen regelrecht verrecken?

Die Generation der Spaßgesellschaft hat den Boden zur Realität verloren. Das ist kein Film bei einem Kabelsender, sondern die schiere Realität. Diese Realität ist ungleich grausamer, als das hohle Geschwafel eines spätpubertierenden 23-Jährigen, der meint, dass er oder seine direkte Umwelt immun gegen SARS Covid 19 sei. Auch junge Menschen werden von der Lungenseuche befallen. Und sterben. 

Der Staat droht mit Strafen. Die Frage bleibt, wie man Menschen bestrafen kann, die die Notwendigkeit in einer solchen biblischen Krise nicht verstehen. Das Risiko des permanenten Virusbefalls bis zur vermeintlichen Herdenimmunität, nach der Durchseuchung von geschätzten 70 % der Bevölkerung, ist ziemlich hoch. Corona, das sollte selbst der letzte verstanden haben, ist keine Biersorte, die man mal schnell einschenken und austrinken kann. Von Corona werden alle lange etwas haben. 

Eine Ausgangsbeschränkung legt Europa in seinem Verständnis von Freiheit und Drang nach anderen Ufern sicherlich nicht fest, um, wie es in den sozialen Netzwerken zu lesen war, eine Diktatur zu errichten.

Ganz einfach: Das Gesundheitssystem ist jetzt schon an den Grenzen des Machbaren angekommen.  Es gibt nur eine bestimmte Anzahl an Beatmungsgeräten, die für die Patienten zur Verfügung stehen. Ein Dank sei denen mit höchstem Respekt gezollt, die ihr eigenes Leben gefährden, um die Patienten zu heilen. Auch den Kassiererinnen an den zahllosen Kassen, die eigentlich das Leben der Menschen ermöglichen, stehen an vorderster Front gegen das Virus, das auch sie jederzeit befallen kann.

In diesem Zusammenhang ist das ausgereizt, was Ärzte und Pflegepersonal in der Lage sind zu geben. 

Nicht nur in Spanien und Italien ist die Lage dramatisch. In  Madrid und dem Corona- Hotspot Bergamo zeichnet sich ein Drama ungeahnten Ausmaßes ab. Die Welt ist mit einem Virus, vor dem Jahre, Jahrzehnte gewarnt wurde, komplett überfordert. Es hilft nicht, die Augen vor dem Leid der Kranken und derjenigen zu verschließen, die die unmittelbaren Folgen der täglich schwelenden Corona-Krise bekämpfen müssen. Die Bilder der Militär- Lastwagen, die die Leichen wegfahren, gehört wahrscheinlich zu den Symptomen der Sorglosigkeit, die die Welt sich nunmehr selbst zuzuschreiben hat. Wenn es auch bis ins Mark erschüttert, was sich quasi vor den Augen der Weltöffentlichkeit in  extremer Gnadenlosigkeit abspielt. Wie man später der demoralisierten Bevölkerung in naher Zukunft helfen kann, werden auch die Experten nicht sagen können. Der Vergleich mit der Pest, den Pocken, mit Cholora oder Typhus hinkt. Die moderne Medizin wird einen Weg finden. Es ist wahrscheinlich, weil die Welt über den SARS -Virus seit mehr als einer Dekade Bescheid wusste. Damals und in der Zeit danach war SARS weit weg. Es wurde vor diesem pandemischen Virus nicht nur einmal gewarnt, sondern in vielen Versammlungen und Aufforderungen der WHO, der Weltgesundheitsorganisation der Vereinten Nationen.

Toilettenpapier-Hamsterer

Der gewöhnliche Homo sapiens konnte sich viel vorstellen, vor der Krise. Dass einmal in einer der führenden Industrienationen dieser Welt, Toilettenpapier gehamstert würde, als würde es kein Morgen geben, entspricht dem Zeitgeist. Dass es deswegen zu Rangeleien und regelrechten Auseinandersetzungen an der Ladenkasse kam, verschlägt dem Normalbürger die Sprache. Nudeln und Reis, Kartoffeln und Fleisch könnte jeder nachvollziehen, wenn der Vorrat in unsicheren Zeiten ein wenig größer ausfallen muss. Bei einigen Zeitgenossen scheint ein chronisches Misstrauen gegenüber den Aussagen des Staates in Bezug auf die Versorgungslage zu bestehen. 

Nochmals, diese Sorge ist unbegründet, weil die Bundesregierung seit Jahrzehnten über eine strategische Reserve verfügt. 

Donald Trump - der apokalyptische Fake News-Reiter aus dem Wilden Westen

 

Donald Trump, der selbsternannte Macher lernt das erste Mal, dass man mit Geld eine Krise nicht heilen kann. Nun fühlt er sich noch als Kriegsherr. Mit Malariamitteln. Trump denkt zunächst an den pekunären Aspekt der Situation und nicht an die Menschen, das Leid und die möglichen Folgen. Seine Intension ist die Gewinnmaximierung. 

Das  martialische Benehmen eines Unkundigen ist auf jeden Fall Trumps persönlicher Gau.

Angela Merkel drückte es in ihrer Fernsehansprache anders aus: die schwerste Krise seit dem 2. Weltkrieg. Auch den 2. Weltkrieg oder dessen Ende mit dem unsichtbaren Feind Covid 2019 zu vergleichen, ist der Situation geschuldet.

Auch Politiker sind nur Menschen, Populisten entlarven sich durch den Virus als komplett unfähige Hampelmänner ihres eigenen Systems, das sie sich in völliger Unkenntnis von Kompetenz und politischer Verblendung, wie Boris Johnson in England, geschaffen haben. Die Bevölkerung muss eine absolute Katastrophe fürchten. 

Man könnte versucht sein, Trump als den apokalyptischen Reiter zu verstehen, wenn er dann mit seinen neuen Konzepten über Helikoptergeld jedem Amerikaner einen 1000 $ Schein schenken will, und dem  Freund Kim Jong-un, Bruder im Geiste und auch Cheeseburger-Liebhaber, noch einen netten Brief über doch die Freundschaft zwischen ihm und dem nordkoreanischen Diktator  übersendet. Derzeit werden aber andere Dinge von dem  Machthaber Washingtons,  als die guten Beziehungen zu Nordkorea zu betonen, verlangt. Aber selbst die Schwester Kims, Kim yo un musste betonen, dass Trump die Freundschaft zu ihrem Bruder erhalten möchte, um wieder auf sich aufmerksam zu machen. 

Martialische Sprache

Auch der französische Staatspräsident Emmanuel Macron bediente sich dieser Vergleiche, Frankreich sei im Krieg gegen das Virus - das Coronavirus.  Währenddessen werden Feldlazarette in Frankreich aufgebaut und Baden-Württemberg nimmt Kranke aus Frankreichs völlig überlasteten Gesundheitssystem auf. 

Die spröden Apparate Europas gewinnen an Fahrt. Man weiß manchmal nicht mehr, vor was man mehr Angst haben soll, vor dem Virus oder der folgenden Wirtschaftskrise, die einmal mehr jede Furcht vor dem Auseinanderbrechen des Wirtschaftsgefüges Europas bedient.Wahnsinn bekommt eine Kontur. 

Schreckensbotschafter

Wie in jeder Krise kommen die Schreckensbotschafter mit irgendwelchen Nachrichten, über die die Welt nur noch staunen kann: geheime Labore  - Verschwörung durch Kriminelle in China, gegenseitige Schuldzuweisungen. China bezichtigte die USA, den Virus durch irgendwelche Angehörigen der Armee ins Land gebracht zu haben. Die USA und zahlreiche andere westliche Nationen rügten öffentlich den Unwillen der Volksrepublik China, am Anfang des Ausbruch in Wuhan das Virus komplett unterschätzt zu haben und mit den Methoden eines totalitären Regimes die Nachricht vom "Chinesischen Virus" unterdrückt zu haben.

Da fragt man sich, ob die Zahlen aus China stimmen oder ob die Seuche nur ihren Standort wechselte. 

Kriminelle Seilschaften in China wollen an der Krise verdient haben.  Es sind Vorwürfe, die kaum zu beweisen sind. Die aber auch nicht zu entkräften sind. In Nordkorea soll es  keine Erkrankungen bislang geben, was sich niemand mehr vorstellen kann. Genosse Kim hatte sogar Muße, einen weiteren Raketentest durch das Fernrohr zu beobachten und sich seiner liebsten Beschäftigung zu widmen, dem Kriegspiel. In den nordkoreanischen Medien kann man nichts entnehmen, was auf Infektionen hinweist. Angeblich hätten die gute Zusammenarbeit zwischen dem Regime in Pjöngjang und Peking am Anfang der Krise dazu beigetragen, dass das  Hunger- und Raketenparadies Nordkorea von dem kapitalistischen Virus verschont bleibt.

Doch die größte Krise steht der Welt erst bevor, wenn in Afrika das Virus sich seine Bahnen bricht und ganze Landstriche entvölkern wird. Der derzeitige Hotspot ist Südafrika und hier vor Ort wurde das Gesundheitssystem durch ein korruptes Regime zerstört. Durch die vielen Flüchtlinge in Südafrika, die drängende Enge in den Squatterquartieren wird sich das Virus ungehindert vermehren können. 

Auch hier hilft nur das Social Distancing und das uneingeschränkte Einhalten der Ausgangssperren. 

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Steht das Verschwinden von Arjen Kamphuis in Verbindung mit der Anklage gegen Assange?

Bodø,Norwegen

Als Arjen Kamphuis, ein mit WikiLeaks verbundener IT-Experte verschwand, dachte man vielleicht, dass er ein Aussteiger wäre, der aus der Szene einfach verschwinden wollte. Monate nach seinem Verschwinden allerdings, gibt es immer noch keine Nachricht von dem ehemaligen Programmierer, der für die Sicherheit von WikiLeaks-Daten zuständig war.

Was also geschah mit dem Mann, der zuletzt in der Gegend von Bodø, Norwegen, gesehen wurde?
Kamphuis war nicht suizidär, er plante seine Zukunft.
Ist er einer der Schlüsselfiguren in der jetzt von den Vereinigten Staaten erhobenen Anklage?

Wochen zuvor soll er bei Julian Assange in der Botschaft Ecuadors gewesen sein.

Danach wurde er seit dem 20. August nicht mehr gesehen. Sein Handy buchte sich Tage später nochmals ins Netz ein. Kurioserweise war dies ein deutscher Chip.
Kamphuis, der mittlerweile schon ein digitaler Geist ist, ist Zielscheibe zahlloser Gerüchte. So soll er Anfang September 2018 in Dänemark gesichtet worden sein. Gar mutmaßten seriöse Zeitungen darüber, ob Arjen Kamphuis entführt wurde, als es zur Anklageerhebung in den USA gegen Assange kam.
Zeitglich mehrten sich die Gerüchte, dass Assange die Botschaft in London nach sieben Jahren verlassen sollte.
Assange musste dann tatsächlich das Botschaftsasyl verlassen, das er freiwillig vor Jahren wählte, um einer Auslieferung in die Vereinigten Staaten zu entkommen.

Die norwegische Polizei sucht immer noch nach Kamphuis, leider bis jetzt vergeblich.

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Die Dealer von Hamburg St. Pauli

Unfassbare Dummheit

(Johannesburg /Santa Cruz de Tenerife)

Während Donald Trump in den Vereinten Nationen über Drogen referierte, von deren Problemen er offensichtlich keine Ahnung hatte, geschieht in der Realität unermessliches Leid durch Drogenhandel anderswo.

 

Straßenkampf inklusive

Seit zwei Jahren herrscht mehr oder weniger ein Kampf zwischen organisierten afrikanischen Drogenhändlern, linken Aktivisten und der Polizei in Hamburg.

Man wird den Hintergrund der ungleichen Auseinandersetzung nicht glauben.

Aber jetzt eskaliert es wieder - die Linksradikalen und die organisierten afrikanischen Drogenbanden gegen die Polizei in St. Pauli.

Aber wer organisiert die Drogen?

Wer steckt hinter all dem?

Benutzt die internationale Drogenmafia die linke Szene in Deutschland, um ihre Geschäfte zu schützen?

Das könnte man fast vermuten.

Es gibt viele Gerüchte, die Afrikaner würden den Schutz der linken Anarchisten in Hamburg kaufen.

Immer wieder kommt es zum kollektiven Protest, wenn es sich um eine Razzia gegen die Dealer in St. Pauli handelt. Dieser Protest ist gut organisiert.

Die Linke würde das Geld nehmen, um die sonst anfallenden Aktionen zu finanzieren.
Derer sind viele, wie man seit dem letzten Jahr ahnen kann.

Es scheint ein gegenseitiges Geschäftsmodell zu sein, das auf beiden Seiten funktioniert.

Für eine lange Zeit.

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Dealen in St. Pauli

Beide Gruppen stehen seit Jahren in der Hafenstraße zueinander, wenn es um den Kampf gegen Deutschland geht. Die Polizei scheint diesem ungleichen Geschehen allenfalls Kanonenfutter für eine Gruppe, deren Ziele völlig unklar sind. Die Staatsmacht schein auch unterlegen zu sein. Bislang konnte sie nicht vermitteln, dass öffentliches Dealen in Deutschland verboten ist.

Drogen sind das allgemeine Problem in St. Pauli. Es ist einfacher, eine Nase Kokain zu kaufen, als einen Burger zu bekommen. Nicht billiger, aber es geht schneller.

Auf den Straßen, auf denen immer mehr Wirtschaftsflüchtlinge aus Osteuropa sich prostituieren und unzählige neugierige Touristen, die als Sex-Kunden spät in der Nacht betrunken deren Dienste in Anspruch nehmen, dreht sich das übliche tägliche
Tohuwabohu von St. Pauli um Drogen.

Vor einiger Zeit, während einer Polizeirazzia in der Nähe der Balduin Treppe, neben dem Hafen, wurden einige Polizeibeamte verletzt, indem sie die unerlaubte Mischung aus linken Autonomen und afrikanischen Gang-Mitgliedern kontrollierten.

Die meisten von ihnen sind in Hamburg unter Asyl und kommen aus Ghana, Gambia, Nigeria, Bissau und Senegal. Sie haben ein sehr hartes Leben in der Stadt. Kein Zweifel. Aber sie haben ihr Schicksal gewählt, wegen der Unruhen in ihren eigenen Ländern. Verständlich. Jedoch, die Szene der Hamburger Dealer mutiert zu einer Art besonderer Ableger von Wirtschaftsflüchtlingen.

Natürlich sind die Orte, an denen sie Drogen verkaufen, auch Punkte ihrer eigenen Identität geworden. Niemand möchte die Identität dieser Menschen nehmen.

Während des Dealens können die Afrikaner mit anderen Leidensgenossen in ihrer eigenen Sprache kommunizieren und Nachrichten aus Afrika austauschen.

Aber die Afrikaner genießen das gleiche soziale System wie die Einheimischen und verdienen erheblich bei dem Dealen. Wenn sie in ihren Jobs arbeiten, haben sie 800 Euro extra pro Monat durch den Outlaw-Handel.

Es ist nicht ein einziger Afrikaner, der dort steht, aber die ganzen Straßen sind von Drogenhändlern bevölkert. Frauen fühlen sich bedroht. Dafür zeigt die linke Szene keinerlei Verständnis.

Niemand möchte ein Rassist sein und so lief das außergewöhnliche Geschäftsmodell lange gut. Die Zeit der unbegrenzten Toleranz ist jedoch vorbei.

Die Händler sind in strengen Hierarchien nationaler ethnischer Gruppen organisiert und werden von der weltweiten Drogenmafia beliefert, höchstwahrscheinlich aus Venezuela. Ergründen kann das niemand so genau.

Zwischen dem Kilo Kokain in Caracas und dem Aluminiumkügelchen Koks für den Endverbraucher in Hamburg St. Pauli sind viele Kilometer Leid und Profit dicht beieinander.

Dazwischen findet die Rekrutierung der Body Packer, der Schmuggler und der Läufer statt.

Für die Polizei in Deutschland ist es sehr schwierig, in afrikanische Gruppen einzudringen und Informationen zu beschaffen. Das ist nur natürlich.

Niemand will eine ethnische Gruppe stigmatisieren oder kriminalisieren, aber der einzige Nutznießer des Elends ist, der sitzt weit weg, um das Unglück derer zu genießen, die betroffen sind.
Es ist ein Teufelskreislauf, den die Kartelle hemmungslos ausnützen.

Die Deutschen haben mit gewöhnlichem Rassismus nichts zu tun. In diesen Tagen ist es viel komplexer und für die Opfer viel bedeutungsvoller.

Diejenigen, die hassen, die mit den richtigen und meist dummen Slogans repräsentieren und überleben, haben in St. Pauli andere Opfer gesucht, die Flüchtlinge aus dem Nahen Osten, Prostituierte und Transgender wieder, wo sie die Gewalt ihrer schmutzigen Phantasie auslassen.

Interessanterweise reisen Afrikaner aus ganz Deutschland, wo sie leben und in Asylantenheimen registriert sind, an die Reeperbahn und in die angrenzenden Straßen für ihr eigenes Geschäft an. Leider schaffen die Händler auch in den Parks und Blumenbeeten vor den angrenzenden Häusern, sogenannte Lagerbunker, in denen sie die Drogen belassen. Nur für den Fall würden sie kontrolliert werden.

Das Auge des Tigers

Es ist auch idiotisch, jemanden für ein paar Krümel Marihuana zu verhaften und ihn in Gewahrsam zu nehmen. Selbst wenn das Gesetz es sagt.

Bei Kokain und Heroin ist das eine andere Geschichte. Und darum geht es.

Vor der Grundschule stehen die jungen Afrikaner mit ihrem Bauchladen voller falscher Träume aus dem Koka - Rohr und synthetischen Drogen, dealen. Die Polizei muss sofort per Gesetz reagieren. Vor zwei Jahren, während eines Treffens in St. Pauli, wurde sogar von einer Anwältin gesagt, die Polizei sei rassistisch und scharf darauf, unschuldige Afrikaner, wie in einer Menschenjagd zu verfolgen. Der Polizei wurde vorgeworfen, Rassenprofile zu erstellen.

Das Leid der Dealer in St. Pauli auf der Flipchart, kasaan media, 2016 Das Leid der Dealer in St. Pauli auf der Flipchart, kasaan media, 2016[/caption]

Überhaupt hat die Polizei in St. Pauli keine Zeit, die Afrikaner zu jagen und sich unter den Augen tausender Touristen wie Schläger zu benehmen. Dieses war eine der Anschuldigungen, die in dieser Nacht der Polizei unterstellt wurden. Seitdem hat es nie aufgehört. Selbst, wenn sich staatliche Versicherungsgesellschaften weigerten, die Verantwortung für die Drohungen bewaffneter Überfälle durch Afrikaner im Bezirk zu übernehmen. Bürger wurden gebeten, in andere Teile der Stadt zu ziehen oder wurden selbst beschuldigt Rassisten zu sein. Die Opfer, die deutsche Bevölkerung in den angrenzenden Straßen, wurden Opfer sexueller Belästigung. Dennoch wurde die Polizei weiterhin des Rassismus beschuldigt. Niemand dachte an die Opfer der Afrikaner.

Am Ende wurden die Opfer der Machenschaften immer noch von denen verspottet, die in der Bundesrepublik, ein wenig mehr Macht zu haben glaubten. Frauen wurden sexuell bedrängt, sogar nachdem die Täter durch Silvester 2015 gewarnt waren. Die Opfer konnten sich nicht helfen, bevor die Täter verschwunden waren, in ihr Gebiet zurückkehrten, wo sie von linken Aktivisten geschützt wurden. Die Vorwürfe gegen die Polizei waren nur eine üble Verteidigung, um die Polizei mit einer Menge Schmutz zu bewerfen, so dass die kritische Mischung aus der Hafenstraße ungestört ihre profitable und gemeinsame Sache machen konnte.

Kokain in der gebrochenen Nase

Der Fall ist jedoch nicht so einfach wie es aussieht. Die Aufrechterhaltung von Sicherheit und öffentlicher Ordnung hat auch in Hamburg oberste Priorität. Jetzt profitiert eine rechte Gruppe von AfD-Parlamentariern von den Verbindungen zwischen linken Schlägern und Drogenhändlern. Die tägliche Real-Satire ist perfekt.

Niemand, der bei klarem Verstand ist oder sein will, kann ernsthaft mit der elenden parlamentarischen Dummheit der AfD - Rechtspopulisten umgehen. Diese seltsamen Rechtsexperten schreien und agitieren immer dann, wenn sie, wie ihre bizarren hasserfüllten Falschmeldungen in ihrer begrenzten Realität bescheiden, die Fraktion in der Bürgerschaft auftreten kann.
Ein Ausweg aus der bizarren Situation ist nicht in Sicht. Natürlich ist es nicht normal, in St. Pauli auf offener Straße harte Drogen zu verkaufen, die Händler in den U-Bahnaufgängen wie ein Spalier zu haben. Aber, die Bürger von St. Pauli haben sich daran gewöhnt.

Drei Tage totale Anarchie

Die Drogenhändler und linken Aufständischen waren nicht mehr populär nach dem c im Sommer 2017, während des G20-Treffens in Hamburg. Sie fanden keinen Platz mehr als Verbrecher.

Die Polizei der berühmten David Wache wurde sehr nervös, um die unheilige Allianz zwischen den beiden Gruppen zu stoppen. Die Hamburger Polizei sucht immer noch international nach den Aufständischen, die in Hamburg drei Tage lang Straßen, Autos, Geschäfte und Plünderungen begingen. Die schockierten Bürger Hamburgs verbrachten Tage in Angst und Schrecken vor dem Kapuzenmob, der wie die Vertreter des Jüngsten Gerichts am Jüngsten Tag durch die Straßen zog. Viele Bürger forderten damals das Ausnahmerecht. Nur, um sich zu schützen. Die Anarchisten der linken Szene zogen daraufhin aus ganz Europa nach Hamburg, um den üblichen Straßenterror zu begehen. In diesem Zusammenhang ist es interessant - Spuren führen nach Spanien.

Zweiter Teil: In Hamburg Straßen

Dieser Artikel erschien zuerst in der englischen Ausgabe der The Kassan Times in Johannesburg, Südafrika

Am Hindukusch Nichts Neues, Cover, kasaan media publishers, 2016

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Bauern - die Melkkühe der Nation (1)

Das Referat der ehemaligen Weinkönigin

Aus dem Referat von Bundesministerin Frau Klöckner hört man nach der bäuerlichen Sternfahrt die absonderlichsten Vorschläge.

 

Wie kann es sein, dass die Bauern dafür verantwortlich gehalten werden, was in Kläranlagen eingeleitet wurde oder wird? Sollen Bauern ohne Wasser zurechtkommen? Es passt zu dem Bild des Umweltpaketes, das die Ministerin mit ihrer Kollegin unlängst vorstellte. Wir berichteten im Zuge der Bauernproteste.

Was soll ein Bauer ohne Dünger?

Bauern per Gesetz anzuweisen, von einer Minute auf die andere aus ihrem Feld Ökostan zu machen, ist für den Umweltschutz nicht zuträglich, wie in Sachen der Wasserentsorgung und auch für den Wirtschaftkreislauf vollkommen realitätsfremd. Bauern haben seit Jahrtausenden ihre Felder bestellt und können nicht von einer Sekunde auf die andere auf realitätsfremde Konzepte umstellen. Für den Außenstehenden muss klar sein, die Entscheidungen für die Bauern oder gegen sie, werden vom grünen Tisch her gefasst. Von der nötigen Praxis ist dort, wo entschieden wird, wenig bekannt.

 

 

Das ist weltfremd und führt neben dem Sterben der Höfe zu einer neuen Abhängigkeit in Sachen Importe. Quoten für noch weniger Geld, aus "Sonstwo" die Güter zu importieren, deren Produktion niemand kontrollieren kann oder will, die sicherlich nicht im Geiste eines produktiven Umweltschutzes angebaut werden, sind sinnfrei. Von den Arbeitsbedingungen ganz zu schweigen, die sich anderen Ortes abspielen würden.

 

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 Was will Frau Klöckner also erreichen?

Was will die EU erreichen?

Fast könnte man versucht sein, zu glauben, dass das Sterben der Höfe forciert werden soll, um eine willfährige Agarproduktionsgenossenschaft zu formen, die jeden "Mist" mitmacht.

Von Ministerin Klöckner hätten die Bauern erwartet, dass sie nicht publikumswirksame Stippvisiten macht, sondern mit den Bauern geredet wird und zwar durch Beamte aus den zuständigen Referaten des Ministeriums.

"Bewegung „Land schafft Verbindung“

Abgesehen von der üblichen und anfänglichen Vereinsmeierei ist Land schafft Verbindung die erste übergreifende und ernstzunehmende Interessengemeinschaft, die sich ausdrücklich nicht als Verein verstehen will. Hier prallen Gruppen aufeinander, die aus den unterschiedlichsten Gewerken kommen, und nach der Sternfahrt mit 18.000 (!) Traktoren bundesweit auch die mobilisieren konnte, die gewöhnlich in der Schattenwirtschaft der Landwirte arbeiten, wie Müller, Winzer, Tierzüchter,Tiertransporteure, Milchwirtschafter, Obstbauern, Lohn- und Fuhrunternehmer, Landmaschinenhändler und andere. Wir wollen in dieser Mini-Serie die Realitäten verstehen und die Sorgen der Bauern aufzeichnen. Vorallendingen, um Verständnis für die Landwirtschaft werben. Wir haben in dem Forum-Bereich ein Link erstellt, indem die diskutieren können, um die es eigentlich geht: die Bauern.

 

 

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Das Drama auf der "Viking Sky" - es wäre wie auf der Titanic gewesen (update)

Während das Schiff, bei dem nunmehr wieder drei Antriebsaggregate laufen, in den Hafen südnorwegischen von Molde eingeschleppt wird, wird die Luftrettung durch Hubschrauber der norwegischen Küstenwache unterbrochen. Der Kapitän hatte aus Sicherheitsbedenken die Bergung unterbrochen. Knapp 455 Passagiere wurde bislang evakuiert. Zahlreiche Gerette mussten in Kliniken gebracht werden. Menschen schrien auf dem Schiff vor Angst und Verzweifelung. Es müssen sich furchtbare Szenen abgespielt haben.

update 27. März 2019 16.50 Uhr War wie auf der Titanic Zahlreiche Gäste der "Viking Sky" berichten über die wohl schlimmsten Stunden ihres Lebens, und verglichen die Schiffshavarie mit dem Sinken der Titanic, wie die norwegische Zeitung VG berichtete. Die Reederei Viking Ocean Cruises hat bislang noch keine Stellungnahme abgegeben, warum das Schiff fast gesunken wäre. In dem Gebiet vor Norwegen herrschen Untiefen und angeblich wären acht Meter hohe Wellen gegen das Schiff geprallt. Warum die Schiffsmotoren ausfielen, sollen Techniker von MAN klären. Angeblich soll der Öldruck zu niedrig gewesen sein, erklärte die norwegische Seefahrtsbehörde auf einer anberaumten Pressekonferenz. Die norwegische Polizei hat eine routinemässige Untersuchung eingeleitet, berichtet dpa.

update 16.46 Uhr (GMT+1) Die "Viking Sky" hat den Hafen von Molde in Norwegen erreicht.

update 14.05 Uhr (GMT+1) in Nordmeer-Drama Weitere Videos über die Havarie der "Viking Sky" und die Verhältnisse während der Schiffrettung, zeigen das gesamte Ausmaß der Katastrophe vor Norwegen. Derzeit sind noch etwas mehr als 900 Menschen an Bord. Die Ursache für den Ausfall der Maschinen, die zu diesem Unglück führten, ist laut norwegischer Küstenwache, nicht bekannt.

Update 11.56 Uhr (GMT+1) im Seenotdrama Während das Schiff, bei dem nunmehr wieder drei Antriebsaggregate laufen, in den südnorwegischen Hafen von Molde eingeschleppt wird, wird die Luftrettung durch Hubschrauber der norwegischen Küstenwache unterbrochen. Der Kapitän hatte aus Sicherheitsbedenken die Bergung unterbrochen. Knapp 455 Passagiere wurden bislang evakuiert. Zahlreiche Gerettete mussten in Kliniken gebracht werden. Menschen schrien auf dem Schiff vor Angst und Verzweifelung. Es müssen sich furchtbare Szenen abgespielt haben.

Alptraum auf Traumschiff Die Kritik an Kreuzfahrtschiffen ist berechtigt.

Nicht nur, dass diese umweltschädlich sind - nun zeigt sich auch, dass bei der Seenot der "Viking Sky" vor der norwegischen Küste, die Rettung durchaus gefährlich werden kann. Der Wind machte den Rettungskräften die Bergung schwer. 370 Menschen von ca. 1.300 Passagieren wurden evakuiert. Mehrere Menschen wurden verletzt und mit Hubschraubern ausgeflogen. Augenscheinlich gab es bei der Rettungsmaßnahme durch die norwegische Küsten wache Verzögerungen, die durch das Wetter entstanden. Ein Frachter soll auch ein Notsignal abgegeben haben.

Das Schiff hatte zuvor Mayday abgesetzt, da schwere See den Luxusliner in Schieflage gebracht hatte. Es soll ein Problem mit den Maschinen gegeben haben. Derzeit soll der Havarist in einen norwegischen Hafen geschleppt werden. Im letzten Moment schaffte es die Mannschaft, eine der Maschinen zum Laufen zu bringen. Schlicht unfassbare Bilder erreichen die Welt über den Havaristen. Nach dem Ausfall der Maschinen war das Schiff der See schutzlos ausgeliefert.

Es wird Zeit, Kreuzfahrtschiffe besser zu kontrollieren.

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Wie ein Blatt im Wind (Buchvorankündigung)

Wie ein Blatt im Wind

 

Herbert Dirlewanger, ein ehemals zu 10 Jahren Jugendstrafe wegen Mordes an einem Kind 1968 verurteilter Auswanderer, hat den Pass eines nichtsehnenden Freundes benutzt, als er die US-Staatsangehörigkeit beantragte. Sein Name wurde ihm zum Verhängnis.

Die US-Justiz muss einen Mörder präsentieren und im Trumpismus wird Dirlewanger als Sündenbock zum Massenmörder hochstilisiert. In einem Schauprozess wird Dirlewanger zum Tode verurteilt. Der Staatsanwalt will republikanischer Gouverneur werden. Die Trump-Administration benötigt ein Erpressungspotenzial, um die EU zum Schweigen zu bringen. Kurz danach will der KKK Dirlewanger lynchen, als eine Juristin der deutschen Botschaft in Washington ihn besucht. Ein Journalist findet zum gleichen Zeitpunkt heraus, dass die Jury von einer rechtsradikalen Stiftung Geld erhielt. Der Richter lehnt ein neues Verfahren ab, er fürchtet um seine Familie und Karriere. Die Trump-Administration will hinrichten. Ein Termin fällt aus, als der Wagen von KKK Mitgliedern auf dem Weg zur Exekution gerammt wird. ie Bundesregierung zeigt sich empört, als die amtierende Gouverneurin erklärt, dass es ihr egal wäre, ob Dirlewanger schuldig oder unschuldig wäre. Zudem wolle man ein neues Hinrichtungsexperiment wagen. Die Exekution wird abgebrochen, Dirlewanger erleidet einen Herzinfarkt, überlebt den Versuch. Seine Pflichtverteidiger protestieren, und werden auf vehemente tweets der Trump-Anhänger hin, selbst festgenommen. In Mainz wird ein Kurier der US-Justiz festgenommen, als er von einem verdeckten Ermittler Pentobarbital kaufen will: Derweil ermittelt das BKA, dass Dirlewanger in drei weitere Kindermorde in Deutschland verstrickt ist. Die Gouverneurin twittert die Erkenntnisse aus Deutschland. In der allgemeinen Hysterie in den USA wird ein deutscher Tourist festgenommen, dem weitere Morde, die er nachweislich nicht begangen haben kann, vorgeworfen werden. Die Trump-Admin will Deutschland erpressen, um für eine genehme Politik zu sorgen. Es kommt zum großen Eklat bei dem dritten Hinrichtungsversuch, der zu einem Volksfest für Trumpisten und Populisten ausartet.

Der erste Roman über die Folgen der Trump - Ära, die die Welt veränderte.

 

Erscheinungsdatum Anfang 2022, ISBN: 978-3-96593-057-5, 748 Seiten, Hardcover 32.00 Euro

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Warnung an deutsche, österreichische und Schweizer Urlauber(2): Die Küste des Verbrechens

 

Schande für ganz Spanien, nicht nur für Teneriffa

Die Saison beginnt. Bei booking.com und anderen Anbietern werden die schönsten Ferienwohnungen dargestellt, mit 9.2 von 10 möglichen Punkten. Dieser Eindruck ist weder falsch oder es sind Fake - Kommentare. Die Wohnung, die wir speziell ansprechen, stinkt nach Abwasser, weil die Rohre nicht frei sind. Dutzende Kakerlaken kommen jede Nacht aus den Rohren und machen es sich in der Wohnung gemütlich.

 

 

Kakerlaken eigentlich überall
kasaan media, 2017

 

Hier gilt das Faustrecht, die unglaubliche Gier und der Handel mit harten Drogen

Prostitution ist hier normal und alle damit verbundenen Probleme. Briten bedienen sich gerne im horizontalen Gewerbe des sonst von dem politischen Britannien so verschmähten Osteuropas. Es wird gefeilscht, gehandelt und gedroht, wenn der Freier dann betrunken ist, hat man auch eine Ausrede, dass man die Prostituierten, schlagen und treten kann, denken die Vertreter von der Insel, bis sie das nehmen, was man bereit ist zu bezahlen. Die Bars rund um den Ballermann Teneriffas sind voll von britischer Weltherrschaft und dem Untergang des Brexits geweiht. Auch auf britischer Seite ahnt man nicht, wie das Theater mit der EU weitergeht. Solange kann man sich mal schlecht benehmen. Briten sind speziell, Platzhirsche in Sachen Getränke aus der kühlen Theke. Die Polizei kommt nicht mehr, wenn Urlauber von betrunkenen Briten bedroht werden, geschubst oder geschlagen.

Die Mafia ist allgegenwärtig

Kontrolliert wird das von der Mafia aus geparkten Autos, aus der Bar, in der Männer sitzen, denen man die Zugehörigkeit zu den italienischen Verbrecherfamilien ansieht. Frauen sind nur Ware. Sie kommen aus Osteuropa, werden dort als Servicekräfte angeworben. Der alte Trick funktioniert immer noch, wenn darauf Mädchen hereinfallen. Drogen auch, verdorbene Lebensmittel, an denen die Mafia glänzend mitverdient. Ein Beispiel: Deutsche Frikadellen, abgelaufen, umetikettiert für 5,85 im günstigsten Supermarkt. Aber damit nicht genug, die Urlauber an der Costa del Silencio setzen sich der Gefahr aus, dass ihnen Mafiosos Service verkaufen, den sie nicht haben wollen. Dann wird schon mal Druck gemacht. Unter Service versteht man hier, ein Hausmädchen, das fünf Euro die Stunde bekommt, aber dafür muss man an die Agentur, die das Mädchen vermittelt für die Zeit des Urlaubs, 400 Euro zahlen. Wer länger bleibt, zahlt eben jeden Monat 400 Euro. Niemand spricht darüber, jeder weiss es.

Tricksen und täuschen

Was die Agenturen und Touristenabzocker am besten können, täuschen. Wer an die Costa del Silencio fährt, ist selbst schuld. Es gibt nur eine Möglichkeit, die Geschäftemacher wieder zur Vernunft zu bringen, Boykott. Wodkaseelige Russen besorgen sich dann das nötige Kleingeld für die nächste Kneipentour, indem sie Leute erpressen oder zusammentreten. Die Polizei, Fehlanzeige. Auffällig hält sich die Guardia Civil, die sonst überall zu sein scheint, zurück.

 

 

 

Was in vielen Portalen als gute Adresse beschrieben, ist der Komplex Atlantico II. Eine Beleidigung für jeden Touristen. Spanner fotografieren Frauen am Pool. Hier herrscht ein anderes Regiment, hier werden die Gesetze selbst geschnitzt. Immer auf den schnellen, betrügerischen Profit aus. Die Anlage ist heruntergekommen und wird von einem kruden Hausveraltungsregime geführt. Tägliche Schlägereien mit betrunkenen Engländern, deren Frauen an vulgärem Verhalten nicht zu überbieten sind, inklusive. 700 Euro im Monat für ein wenig Sperrmüll, keinen vernünftigen Tisch zum Essen, drei Teller und ein paar rostige Messer. Schmutzige Gabeln, Teller mit verschimmelten Spagetti vom Vormieter, der für ständig ausfallenden Strom, Kabelbrände, stinkende Kloake, dazu statt der Aussicht auf das Meer, Aussicht auf afrikanische und rumänische Drogenhändler, die sich die Straße teilen, Rackets, die von Ausländern verlangen, Service für 400 Euro im Monat zu zahlen. Alleine ist man nicht, Mitbewohner hat man immer, die aus der Kanalisation einen neuen Weg in unerschlossenes Land suchen. Pool und Tennis nur für ausgesuchte Gäste. Postkontrolle inklusive. Rumänische Banden beherrschen Einbrüche und Schutzgelderpressungen von Urlaubern und Langzeitresidenten. Sonst fliegt schon mal ein Stein, Müll oder etwas anders auf den Balkon. Wer ist schuld, der Urlauber.

 

Nur ein öffentlicher Pranger hilft gegen Dickfelligkeit und unstillbare Gier

In den Hauptrollen englische Agenturen, die schnell noch ein paar Pfund machen wollen. Wochenlang hatte die Mieterin darum gebeten, dass der Boiler repartiert wurde, das wollte man nicht. Es war teuer, den Boiler auszutauschen, der vor Rost auseinanderfiel und leckte, bis sie sich verbrannte, als die Zu-und Ableitungen immer wieder platzten. Zweimal wurde eine Urlauberin verbrüht, weil das Ventil platzte. Oberflächliche Reparaturen helfen hier nicht weiter. Ein ständiger Gestank steht in der Wohnung, die Rohre sind verstopft, dadurch werden Kakerlaken angezogen. Ja, die Tiere, auf Teneriffa sehr verbreitet, gibt es umsonst. Sie kriechen aus der Kanalisation. Längst hat die Polizei vor den Drogenhändlern, fliegenden Breitling-Fake Verkäufern kapituliert. 

 

 

 

Las Galletas, kasaan media, 2019

 

Nächtlicher Klingelterror betrunkener Briten

Da wird schon mal in den Vorgarten uriniert, Briten machen sich daraus nicht viel. Zu fürchten haben sie nicht, der Brexit gibt ihnen, wie sie sternhagelvoll schwadronieren, das Recht in den Vorgarten zu urinieren, wann immer sie es wollen. Dabei rufen sie bezeichnender Weise "Theresa! Theresa!" mitten in der Nacht. Die Costa del Silencio ist etwas wie eine soziale No Go Area geworden. Wir versuchen den zuständigen Referenten der EU in Brüssel zu erreichen, dort zeigt man sich tief betroffen über die Zustände. Man will unverzüglich die Regionalregierung in  Santa Cruz über die Umstände informieren, in Bezug auf die NoGo Situation. Ein besonders schlimmes Restaurant ist Bolle.

 

Der Kellner frech, die Preise von der unstillbaren Gier gezeichnet. In einer der Partymeilen. Der Sangria ist eine Beleidigung für das spanische Getränk. Das Glas kostet fünf Euro und schmeckt nach Abwaschwasser.

 

Alles in Allem ist die Costa del Silencio sehr heruntergekommen.

 

Trümmerwüste, Costa del Silencio, kasaan media, 2019

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