Türkei

Türkei (5)

Dieses Jahr besser keinen Urlaub in der Türkei

Statt Sonnenliege Pritsche

Geiselnahme mit Ankündigung, deutliche Worte sind angebracht

Über das Regime des Herrn Erdogan muss man nichts mehr schreiben. Diese Regierung hat sich selbst entlarvt. Mittlerweile hegen seriöse Quellen Zweifel an den von Erdogan geschilderten Ereignissen des Putsches.

Die Türkei hat sich seit dem "Putschversuch" zu einer schäbigen Diktatur entwickelt. Tausende politischer Gegner, denen man aus Protest verpflichtet ist, fristen ihr ungewisses Schicksal in Gefängnissen. Der Rechtsstaat Türkei ist eine Fehlanzeige.
Bei Diktaturen gibt es keine Ausnahmen. Diktaturen finden immer Opfer ihrer Säuberungen. Willkür ist in der Türkei Programm.Selbst aus dem Ausland werden Kritiker in die Folterknäste verschleppt.

Es gibt geheime Gefängnisse. Es soll gefoltert und verschleppt werden. Besonders eifrig sind die Häscher des MIT auch im Ausland unterwegs, wie zahlreiche internationale Medien berichten. Das heisst - wie zu Zeiten der DDR, werden die ausgemachten Gegner Erdogans durch Kommandos verschleppt.

Wer seinen Urlaub in der Türkei verbringt, ist selbst schuld, wenn ihm etwas geschieht. Man fährt ja auch nicht Nordkorea, um dort in Schwierigkeiten zu geraten.
Daher kann die Antwort nur sein, keine Euros für eine mögliche Geiselnahme. Freiheit definiert sich nicht nach Erdogans Willen, ein beliebiges Sultanat zu schaffen.
Der Reisehinweis des Auswärtigen Amtes ist angebracht.

Was die Türkei unter Pressefreiheit versteht, ist allen klar. Im Klartext heisst das, das Regime in Ankara verhindert eine freie Berichterstattung, weil der Neu-Sultan Erdogan keinerlei freie Presse haben will, die über die Untaten berichtet, die im Zuge der "Terror-Prozesse" laufen. Jeder ist verdächtig, der Likes irgendwo setzt und damit auch in Gefahr in der Türkei verhaftet zu werden.

Das Regime von Erdogan hat ein Klima der Angst geschaffen.

In einer solchen Türkei möchte man keinen Urlaub machen, so schön das Land, so herzlich die Gastfreundschaft der türkischen Bevölkerung auch immer sein mag.
Wer etwas zur Normalisierung in der Türkei beitragen will, bucht seinen Urlaub woanders. Je weniger Devisen in die Kassen Erdogans gespült werden, je eher muss das Regime in Ankara einsehen, dass Urlauber nur in Freiheit die Freuden am Sandstrand geniessen können.
Mal ehrlich, wer will im Urlaub schon verhaftet und gefoltert werden.

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Einen eigenen Beitrag für alle Journalisten und Blogger aus der Türkei

Worte kommen nicht leicht

Wenn es für Journalisten und Bürger unter Erdogan keine Freiheit gibt, müssen wir alle Widerstand leisten.
Noch immer werden Journalisten unter dubiosesten Umständen gefangen gehalten.
Europa verbindet eine Freundschaft mit der Türkei, die auch durch Regierungen nicht zu brechen ist.
Gerade deshalb.
Jeder kann Widerstand leisten. Sogar wir hier. Sie da.

Wenn es keine Hoffnung mehr gibt, dass die Pressefreiheit wiederhergestellt wird, verstanden wir es als das, was es wirklich ist:

Wir alle müssen eine Tür für die Freiheit öffnen.
Nicht Solidarität mit der türkischen Regierung zeigen, und den nächsten Urlaub nach Antalya buchen.

Dazu muss sich vieles in der Türkei ändern.

Diktatoren zu beleidigen ist sinnfrei. Sie wissen, wir mögen sie nicht.

Wir werden unsere Tür für jeden öffnen, der das Gefängnis, Urteile für freie Meinungsäußerung oder für das Schreiben fürchten muss.

Alles andere wäre absurd und eine feige Geste, mit der man nicht gegen eine Diktatur des Regimes unter Erdogan vorgehen kann. Es ist nicht gegen die wunderbare türkische Bevölkerung oder ihren Glauben gedacht.

Wir vertrauen auf Gott und auf die Freiheit. Was geredet wird, ist nicht der Punkt, was man tut ist wichtiger für uns.

Egal, ob der Putschversuch von den Gülen-Anhängern begangen wurde oder nicht. Wir können es nicht beurteilen, aber die Zeit danach machte uns misstrauisch.

 

Beweise für den Putschversuch der Gülen-Bewegung bleiben abstrakt und im Dunkeln.

In diesem Kontext zolle ich Respekt gegenüber Freiheit und Demokratie und Respekt für den Glauben gegenüber allen, die sie gegen Diktatoren brauchen.

Jeder türkische Kollege, der nicht genannt werden möchte, kann hier veröffentlichen.

Wir prüfen den Artikel auf Plausibilität und Wahrhaftigkeit. Niemand muss fürchten, dass jemand ihn oder sie verfolgen wird.

Jedes kleine Detail des Regimes wurde gezeigt. Kein demokratischer Apparat geht über zu Massenverhaftungen, und alle Zeitungen können nicht Erdogan-Linie sein.

Der ehemalige Reichspropagandaminister Dr.Joseph Goebbels nannte es Gleichschaltung. Die türkische Diktatur wird es sicherlich anders verklausolieren. Es ist genauso furchtbar.
Wir kämpfen gegen politisches Verhalten wie dieses.

Sie sind willkommen in dunklen Zeiten, gerade dann und jetzt.

Eine demokratische Türkei müsste Menschenrechtsaktivisten aus dem Ausland oder Journalisten nicht kontrollieren.

Legen Sie fest, was Sie auf Englisch oder Deutsch, Französisch und Niederländisch in das folgende Postfach schreiben möchten: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

In Bezug auf die Kollegen, die im Sultanat oder bei Erdogan inhaftiert sind:

Wir fordern ihre Freiheit.

Pressefreiheit ist ein Menschenrecht.

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Märchen des Sultans aus Ankara - nun ist Schluss!

Herr Erdogan, Sie sind eine historische Schande für das gute türkische Volk.
Irgendjemand muss das aussprechen, was alle denken.
Sie sind kein Verhandlungspartner für die EU, Sie sind elender Tyrann.
Sie mögen an die Worte des ehrenwerten Propheten glauben. Verstanden allerdings haben Sie diese wertvollen Suren nicht.

Vorab, mich stört der Paragraf 103 StGB sehr wenig, wenn es darum geht Menschenrechte in dem Augenblick zu verteidigen, wenn es darum geht Journalisten in der Türkei helfend zur Seite zu stehen, Menschenrechtsgruppen, die von Ihnen, Herr Erdogan verfolgt werden, zu verteidigen. Wenn Sie andere Nationen allerdings, wie Deutschland, bedrohen, werden Sie eine Gefahr für den Frieden. Die Türkei haben Sie innerlich schon zerstört und es wird Jahrzehnte dauern, ehe wieder Frieden einkehrt...

Es geht um die Pressefreiheit und Meinungsfreiheit in der Türkei, in Deutschland. Unlängst kam es zu einer Debatte im Deutschen Bundestag, die man mit Aufmerksamkeit nochmals in Erinnerung rufen sollte.
Ich kusche nicht, weder vor einem Despoten, noch vor seinen Lakaien.
Post von den Anwälten Erdogans machen den Despoten nur noch lächerlicher. Er überzieht jeden mit Klagen und Anzeigen, der nicht spurt. Erdogan betreibt seinen dynamischen Hass gegen jedermann, der nicht seiner bizarren Weltordnung zuspricht. DAs bedeutet Veröffentlichung, diese bedeuten Klicks und Umsätze für den Verlag.
Diktatoren laufen bei mir ins Leere.
Ich werde auch nicht auf irgendwelche üblichen Beschimpfungen und Drohungen türkischer Nationalisten reagieren. Morddrohungen hin oder her. Bei Diktatoren prallen diese an mir ab. Ein tobender Präsent im 1000 Zimmer Palast sollte am Abend eigentlich so erschöpft sein, dass er am nächsten Tag zumindest ein wenig leiser wird. Nicht so Herr Erdogan, der gerade der Welt vorführt, was Größenwahn und politische Karikaturen betrifft. Erdogan benimmt sich wie die Axt im Walde, so auch auf der Trauerfeier von der Boxlegende Muhammed Ali. Dort musste er gehen. Selbst dort glänzt er durch sein politisches Zappelphilipp-Syndrom als Kalif auftreten zu wollen.
Er wirkt mittlerweile wie ein Ballon, der bald platzt.
Vor einiger Zeit waren Jubeltürken am Hamburger Bahnhof Dammtor versammelt, die ganz genau solche größenwahnsinnigen Ansichten wie der "Staatspräsident" vertraten.
Diese beschimpften, während sie ihre Fähnchen schwenkten, Journalisten und Fotografen. Auch militante Schläger waren dort eingesetzt.

[KGVID]http://marinellaswallpaperjournal.eu/wp-content/uploads/2016/06/Türkische-Nationalisten-II.mov[/KGVID]

Solche Türken braucht Deutschland nicht. Die oberste Versammlungsleiterin versuchte sich in ihrem Kosmos, als sie darauf hinwies, dass sich alle Pressevertreter bei ihr zu melden hätten, weil sie bestimmen würde, wer wen filmt oder nicht. Für sie, eine Deutsche, wie sie feststellte, galt das türkische Presserecht. Lachhaft. Wer nicht hören wollte, wie ich, wurde damit bedroht, dass wir zuhause heimgesucht würden. Türkische Sicherheitskräfte würden das schon übernehmen.
Statt die Deutschen zu beschuldigen, dass sie den Terror in die Türkei tragen würden, wurde der "Terror" nachweislich in deutsche Straßen getragen. Normal war der Auftritt der "Jubeltürken" nicht, als ich das Video auf YouTube später veröffentlichte, wurde mir von der selbsternannten "türkischen Zensur" verboten, dieses zu veröffentlichen.

Nicht genug im Absurditäten- Kabinett Ankaras.Die EU hätte gewarnt sein müssen, denn Erdogans Kontakte zur syrischen Machthabetruppe waren außerordentlich gut, bevor der Krieg Assad Reich heimsuchte.

Erdogan droht, lässt beleidigen, drohen und wer weiss, was er sonst noch so macht, wenn er sich zu langweilen scheint. Familien von deutschen Bundestagsabgeordneten müssen dem Vernehmen nach Sippenhaft fürchten. Diese Türkei hat in der EU nichts zu suchen.
Er beleidigt Frauen als quasi unnütz, wenn sie sich nicht seinem, wohl dem Ego des Kalifen von Ankara geschuldeten, Gebärzwang unterwerfen. Erdogan legt die Zahl der Kinder fest und befindet sich damit, seiner Meinung nach, auf einem Pfad mit dem Prophet Mohammed. Selbst seine Frau Eine propagierte unlängst die Vorzüge des osmanischen Harems.Die Eine Erdogan, die Suizidgedanken gehabt haben soll, als ihr Bruder sie angeblich dazu zwang, mit 16 Jahren ein Kopftuch zu tragen. Die Geschichte nimmt komische und groteske Züge an.
Zu was der Islam, eine Religion seit Erdogans Wandel zum machtversessenen Diktator, wieder missbraucht wird, lässt jeden Menschen erschaudern.
Erdogan scheint sich an den Kurden für die 1998 ergangene Verurteilung wegen Aufstachelung zur Feindschaft auf Grund von Klasse, Rasse, Religion, Sekte oder regionalen Unterschieden zu rächen, damals wurde er in Diyarbakir zu zehn Monaten Haft und einem lebenslangen Politikverbot verurteilt.
Gut, das ist Schnee von gestern und längst vergessen, jedoch, was macht er jetzt und was ist mit dem lebenslangen Politikverbot, erkannten die damals die Gefahr, die von ihm ausging?

Erdogan hat auch nichts zu melden, was die Armenien Resolution angeht, denn Deutschland arbeitet seine eigene, in diesem Fall, unrühmliche Geschichte auf. Erdogan hat vergessen, dass Deutschland, das Kaiserreich, der Verbündete der Türkei in den Tagen des Exodus der Armenier und so vieler anderer war.
Er sollte sich schämen, vor Menschheit und vor der Geschichte.
Angeblich, so meldete das Propagandablatt Günes gestern, wurde Cem Özdemir die Angehörigkeit der Stadt Tokat entzogen. Das erinnert an Nazis oder an die DDR. Jedenfalls an eine eklige Diktatur.Auch wenn Bürgermeister Pervanlar Þerafettin im Raum gewesen sein soll. Das ist für die Geschichte, die über Erdogan einst geschrieben wird, absolut unerheblich.
Er hat es geschafft, dass sein Volk völlig zerrissen ist.

Im Stile eines Faschisten drohte der türkische Despot, wie ein Kalif aus den Erzählungen von Ali Baba mit Bluttesten, das erinnert an finsterte Kapitel der Geschichte.
Erdogan ist untragbar für Europa, für eigenes türkisches Volk geworden. Er vermochte es, jeden zu verprellen.
Erdogan lässt sich wie ein Sultan feiern, dabei hätte er alle Not, sich in Demut zu präsentieren. Wieder jemand, der den Koran für wirre Aktionen schlicht missbraucht.

Ganz anders sieht das der türkische Staatspräsident Erdogan, dessen persönliche Angriffe immer heftiger und unberechenbarer werden. Wie ein kleiner beleidigter Junge, dessen Matchboxauto von einem anderen Jungen mitgenommen wurde, während die beiden im Sandkasten der internationalen Politik spielten.

Erdogan vergisst abseits all seiner Tiraden, hauptsächlich gegen türkischstämmige Abgeordnete im Bundestag, dass ihn niemand mehr für voll nehmen kann.
Da bleibt die Frage, kann Erdogan überhaupt Verhandlungspartner für die Bundesregierung in Flüchtlingsfragen sein? Mittlerweile kann die Frage mit Nein beantwortet werden, weil der derzeitiger Herrscher in Ankara jegliche Moral über Bord geworfen hat und jeden Kritiker in der Welt mit Anwälten verfolgen lässt.
Dabei steht auch die Türkei vor großen Problemen.Diesen sich zu widmen, möchte Herr Erdogan nicht. Er lenkt von den innenpolitischen Tragödien, ganz im Stile anderer Diktatoren, ab.
Wenn ein Diktator nicht mehr weiter weiss, dann muss er die BRD noch damit beschimpfen, dass sie in Verschwörung gegen den eigenen, leider, NATO Partner, Anschläge in der Türkei gehen lässt.
Das ist schon so erbärmlich, dass es pathogen ist.

Dereinst war die Türkei eine Demokratie, die die Freiheit des Denkens der Kunst und des politischen Trennung von Staat und Religion seit Atatürk, 1923, betrieb. Nun sieht das alles sehr viel anders aus. Dass in der Türkei in bestimmten Bereichen die Menschenrechte mit den Füßen getreten werden, weiß man nicht erst seit den schwelenden Auseinandersetzungen in Kurdistan, sondern auch seit den bürgerkriegsähnlichen um die Proteste im Gezi Park.Proteste werden niedergeknüppelt, Beispiele gibt es da noch viele, die Recep Tayyip Erdoğans Weg in einer Form des türkischen Pseudo-Sultanat führen, die den meisten Mitteleuropäern entgangen sind, da wären der Kızılay-Platz, im Kuğulu-Park, Dikmen in Ankara, der ungehemmte Völkermord an den Kurden.
Ich könnte mir vorstellen, dass ein Teil der Anschläge, die angeblich von Kurden ausführt wurden, Hintermänner in ganz anderen Etagen hat.
Wie Weiße Fahnen Aktionen zu bewerkstelligen sind, wissen auch Provokateure Ankaras.

Seit Erdogan in seinen 1000 Zimmer Palast einzog, wird das türkische Volk in einer Weise unterdrückt, die an Zeiten von Sindbad, dem allseits bekannten Seefahrer, erinnern.
Nun die Antwort auf die seit Jahrzehnten überfällige Resolution des Bundestages zum Genozid am armenischen Volk.
Niemand hat gesagt, Erdogan selbst sei dafür verantwortlich, seine Propagandamaschine allerdings scheint das zu implizieren.
Den Botschafter abzuziehen, bitte, es ist ein international anerkanntes und bekanntes Mittel, diplomatisch den Unmut auszudrücken. Soll er in Ankara den Sommer verbringen und es sich wohlergehen lassen. Berlin ist sicherlich dieser Tage, vor der Sommerpause, ziemlich hektisch. Das Wetter ist launisch wie die Geliebte eines Großvisiers.
Noch dreister wird die derzeitige Administration in Ankara, wenn mit allerlei Getöse Einfluss auf die Meinung der Abgeordneten des Deutschen Bundestages Einfuss und Kontrolle genommen werden soll.Drohungen gegen Abgeordnete kann und sollte die Bundesrepublik Deutschland nicht reflektieren. Norbert Lammert (CDU) fand deutliche Worte vor der Aussprache und der Abstimmung im Bundestag.
Nun, muss man anfangen, Herrn Erdogan und seine bizarren Ziele zu hinterfragen.
Wer dann noch so wahnsinnig ist, und tatsächlich auch den Beschluss des Bundestages als "null und nichtig" zu erklären, kann kein Verhandlungspartner für irgendjemanden sein, weder für die EU noch für Berlin.
Wie ein kleiner bockiger Junge stampft Herr Erdogan mit den Füssen auf den Boden, der beim Naschen an der Keksdose erwischt wurde.
Recep Tayyip Erdoğan sollte auch für alle Türken da sein, ist aber nicht. Auch in seinem Land leben heute noch die Nachfahren derer, die nach Gerechtigkeit dürsten.

Es ist eine Unverschämtheit, dass die türkische Administration der Bundesrepublik Deutschland vorwirft mit ihrem Verhalten von dem Holocaust ablenken zu wollen. Jeder in Deutschlands Grenzen ist sich der Tragik dieses Genozids bewusst. Gerade deshalb schützt Deutschland Millionen von Flüchtlingen vor einem weiteren Genozid. Deshalb nahm Deutschland auch gerne die Gastarbeiter auf, die von der Militärdiktatur verfolgt wurden, die einige Jahrzehnte in der Türkei regierte.
Herr Präsident Erdogan allerdings kassiert nicht schlecht an der Flüchtlingskrise und so manchem Journalisten, der das muntere Treiben des türkischen Präsidenten beobachtet, der eher wie ein Teppichhändler aus einem der bezaubernden Bazare in Istanbul agiert, als ein vernünftiger Staatsmann, der sich leider auch mit der Vergangenheit seiner politischen Großeltern auseinandersetzen muss.
Superdreist wird es und nun ist nicht nur die Berufsdiplomatin Angela Merkel gefragt, sondern die Kanzlerin Angela Merkel, ist der Umstand, dass sich das Aussenministerium in Ankara über die deutschen Sünden hermacht, die alle Deutschen verstanden haben- dabei lässt Erdogan den Genozid an den Nama und Herero Völkern nicht aus, die die deutsche Schutztruppe in Südwest beging.
Herr Erdogan hat davon keinerlei Ahnung, wie auch, entfällt ihm der Genozid an den Pontos Griechen genauso wie der an den Armeniern und anderen.

Die EU sollte überprüfen, ob das Geld, dass sie für das Flüchtlingsabkommen zahlt, das gescheitert ist, nicht durch die Hintertür in irgendwelchen Schurkenstaaten Waffen gekauft werden, die Erdogans Großmannssucht befriedigen, um den nächsten Genozid an dem ihm so verhassten kurdischen Volk zu begehen.
Vielleicht ist es jedoch der Hass, den er an denen auslässt, die ihm im Weg stehen, um sich zum nächsten Sultan von Großosmanien krönen zu lassen. Niemand erkennt ein Motiv, außer napoleonischer Selbstvernichtung.

Ich kannte vor Jahrzehnten eine der so genannten Pontos Griechen, die die türkischen Auswüchse noch aus eigenem Erleben schildern konnte. Sie hatte keine Veranlassung der Türkei etwas anzudichten. Warum auch, an der Weltpolitik hatte sie allenfalls in der Zeit der Vertreibung und der Obristenregierung in Athen passiv als Betroffene teilgenommen, sonst war der genügsamen Frau das Schicksal der Welt zu weit entfernt auf ihrem Bauernhof im Norden Griechenlands.

Warum wurde sie gefoltert, sichtbar noch nach Jahrzehnten, wurden ihr die Finger, die Hände, die Beine von sadistischen Türken gebrochen. In der Türkei oder dem damaligen Ottomanische Reich.
Herr Erdogan würde jetzt wahrscheinlich argumentieren, die Armenier haben den Kontos Griechen diese und andere Verletzungen beigebracht. Nein, das ist falsch und geschichtlich durch viele Zeugen verbrieft, was damals geschah. Tausende schreiender Kehlen klagten an. Niemand wollte das hören.

Nein, ein Mann wie Herr Erdogan hat nicht das Recht für Europa einzutreten, für die Flüchtlinge schon gar nicht. Auch diese sind nicht willkommen in seinem Reich, sondern augenscheinlich nur Mittel zum Zweck, zur Durchsetzung seiner brachialen Rhetorik und Politik.
Visafreiheit für wen? Für ein Volk, dass offensichtlich sich weder mit der Gegenwart, noch mit der Vergangenheit auseinandersetzen kann.Europa macht sich unglaubwürdig mit Erdogan weiterzubehandeln, der die Flüchtlinge als willkommene Verhandlungsmasse anerkennt, als Menschen nur in den seltensten Fällen. Man denke nur daran wie die LGBT Gemeinde in Istanbul behandelt wird.

Die Rolle der Türkei muss nicht in Ankara neu überdacht werden, sondern in der EU.

Keinerlei Visafreiheit bis zum Amtende von Herrn Erdogan. Jeder Demokrat, der etwas auf sich hält, sollte die Türkei als Urlaubsland meiden. Herr Erdogan wird das verstehen, die bösen "Assimilatoren", die den Türken in Deutschland die nationale Identität nehmen wollen, sind sicherlich auch in der Türkei als Urlaubsgäste nicht willkommen.
Ja, ich weiß, ich rufe damit zum Boykott auf. Ich spreche das aus, was viele denken.
Kein Herr Erdogan Auftritt mehr vor ausverkauften "Jubel Akplern" in Köln oder anderswo, wer Erdogan live sehen will, darf gerne nach Istanbul reisen, um ihm dort in "Jubelpersermanier" zuzujubeln.
Überprüfung der Importe aus der Türkei, Obst gibt es auch aus der EU reichlich. Die Türkei ist allerdings angewiesen auf Importe von Maschinen, Fahrzeugen und anderem. Es würde der Erfolgsgeschichte der AKP einen empfindlichen Dämpfer geben.
Vielleicht gibt es Herrn Erdogan die notwendige Erdung zur Demokratie zurückzukehren.
Zu wünschen wäre es ihm, bevor seine großtürkischen Träume wirklich ein jähes Ende finden.

2. Teil Wege aus dem Flüchtlingsabkommen mit der Türkei

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Eigentlich unglaublich

Reiseziel überdenken

Heute erging ein Reisehinweis des Auswärtigen Amtes in Berlin, für deutsche Staatsangehörige in sozialen Netzwerken. Schon die kleinste Sympathiebekundung für eine von Erdogan verschmähte Gruppe, könnte als "Präsidentenbeleidigung" oder "Propaganda für eine terroristische Vereinigung" ausgelegt werden.

Dort, in den sozialen Netzwerken, werden die Liker und Kommentartoren augenscheinlich systematisch ausgespäht.

Schlimm genug.

Das heisst im Umkehrschluss, dass die Türkei die Meinung Andersdenkender nicht akzeptiert, sondern nur die Meinung der AKP. Eine gewisse Salamitaktik, während der Aufklärung zum Mord an dem saudischen Journalisten Jamal Khashoggi, der in Istanbul in dem saudischen Konsulat bestialisch umgebracht wurde.

Erdogan betreibt die Ermittlung nicht aus Menschenfreundlichkeit, sondern weil er handfeste Interessen verfolgt, um Saudi-Arabien aus dem Mittelpunkt arabischen Welt abzulösen.
Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Erdogan schwingt sich zum Hüter der Freiheit auf, der Pressefreiheit und anderer Grundrechte. Viele Menschen in der Türkei verschwinden einfach. Minderheiten aller Art sind im Focus der Sicherheitsbehörden der Türkei.
Interpol wird über Haftbefehle der Türkei regelrecht missbraucht.Stichwort: Red Notice.

Es gab Zeiten, da akzeptierte der türkische Staat die Meinung des Auslandes.
Erdogan akzeptiert die Meinung nicht - er kann es nicht, weil jeder ein Terrorist ist, der nicht seiner Meinung ist.

Viele zweifeln an dem, was Erdogan den Putsch durch die Gülen - Bewegung nannte.

Die Türkeiurlauber müssen sich fragen lassen, ob sie dieses Risiko bewusst eingehen wollen, für einen Like der eigenen Meinung am Ende Jahre in türkischen Gefängnissen abzusitzen. Mit dubioser Anklage.

Natürlich hat das, und das muss klar sein, nichts mehr mit Demokratie, sondern mit dem von Erdogan und seiner AKP geförderten Diktatur zu tun.
Erdogan ist kein Demokrat, es sitzen mehr 100 Journalisten in türkischen Gefängnissen, die dort sicherlich nicht hingehören. Schlicht, sie sind Erdogan ein Dorn im Auge.

Nun der Warnhinweis des Auswärtigen Amtes.
Jeder sollte sein Urlaubsziel gut überlegen, kein Risiko eingehen für die freie Meinungsäußerung willkürlich bestraft zu werden. Die Türkei, so wunderschön das Land ist, kann man auch noch später besuchen.

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Erdogan und die Flüchtlinge

Ja, es gibt ihn noch. 

Den türkischen Despoten Recep Tayyip Erdoğan. Lange war es still um den Diktator vom Bosperus, nun meldet er sich wieder zu Wort. 

Diesmal spielt er wieder mit dem Feuer. Er nimmt Flüchtlinge aus Syrien als Verhandlungsmasse für einen neuen Anlauf im Erpressungspoker aus Ankara. Mehr war von Erdoğan, der sich auf  einer Parteiversammlung der herrschenden AKP äusserte, auch nicht zu erwarten. 

 

Er wolle die Grenzen öffnen und so eine zweite Flüchtlingswelle initiieren, wenn man seine Forderungen nicht erfülle, meinte Erdoğan. Ein politischer Psychopath ist sicherlich nicht ein geeigneter Verhandlungspartner, wenn es um die Existenz ganzer Staaten und das Leben der Flüchtlinge geht. 

Der EU-Türkei Deal von 2016 scheint geplatzt, in dem garantiert wurde, dass der Erdoğan-Staat die illegal in die EU eingereisten Flüchtlinge zurücknimmt, wenn sie Griechenland erreichten, war seit jeher problematisch. Der türkische Diktator erpresst die EU mit neuen finanziellen Forderungen, die er als nur gerechtfertigt für die Türkei sieht. Er hätte nur 3 Milliarden Euro erhalten und 40 Milliarden US$ ausgegeben für die syrischen Flüchtlinge, die Erdoğan in der Türkei aufgenommen hätte, liest man dieser Tage im Hürriyet

 

Erdoğan droht unverhohlen damit, dass er Flüchtlinge wieder nach Europa senden will. Natürlich, um seiner Forderung nach den Sicherheitszonen in Syrien, damit will er die Kurden ausschalten, Nachdruck zu verleihen. Weil er aber auch zuhause wirtschaftlich angeschlagen ist, versucht er im gleichen Atemzuge eine vollkommen wirre Rechnung aufzumachen, die beim besten Willen von niemandem mehr nachvollzogen werden kann.  Offensichtlich ist, dass das Regime Erdoğan nach der verlorenen Oberbürgermeisterwahl in Istanbul abgewirtschaftet ist und dem Schwund an Macht nur noch außenpolitische Ablenkung hinzuzusetzen hat.


Derweil wird in Griechenland beobachtet, dass die Flüchtlingszahlen ansteigen. Nach einem Bericht von ntv beobachet die Bundesregierung in Berlin die Situation mit wachsender Sorge. Das heisst für den aufmerksamen Beobachter: Berlin scheint ratlos. 
Eine weitere Flüchtlingskrise kann sich Europa nicht leisten und das weiss Erdoğan bauernschlau umzusetzen. Derweil spielt er schon mal mit denen, die seine Mildtätigkeit nicht erwarten dürfen und lässt Flüchtlinge zu der griechischen Insel Lesbos "weiterreisen". 

 

 

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