Mysteriöser Mord an der Costa Adeje - Teneriffa

Fund in den Bergen
Santa Cruz de Tenerife e.B. mcvth

Nach dem Fund von zwei Leichen deutscher Staatsangehöriger, in einer Höhle, in den Bergen hinter der Stadt Adeje im Süden Teneriffas, ermittelt die Guardia Civil.

Gewöhnlich ist das der Platz, wo die, auf Teneriffa allgegenwärtige Drogenmafia ihre Opfer abzulegen pflegt, oder Abrechnungen im Drogenmillieu stattfinden.

 

 

In den Bergen, in den Höhlen, die durch Magmaflüße dereinst entstanden, fallen die Toten niemandem auf - doch diesmal, entkam nach ersten Angaben der Guardia Civil, ein fünfjähriges Kind. Dieses Kind berichtete dann von dem Mord an der Mutter und dem zehnjährigen Bruder, nachdem es durch die Berge geirrt war. Dort traf es auf einen Wanderer und wurde, weil das Kind nicht Spanisch sprach, in das Hauptquartier der Guardia Civil auf Teneriffa, nach Las Americas, gebracht.

Dort konnte der Junge zumindest Auskunft einen möglichen Tathergang geben.
Nach Auskunft des Bürgermeisters, der einer Pressekonferenz beiwohnte, soll das Kind unter schwerem Schock gestanden haben, als es erzählte, dass der Vater plötzlich bei einer Wanderung die verbliebenen Familienmitglieder, aus welchem Motiv auch immer, angegriffen habe.
Mehr ist zu dem Tathergang noch nicht bekannt.

 

Die Guardia Civil und die Feuerwehr, wie auch die Policia National griffen in die Suche ein.

 

 

Kurz darauf wurde der Vater in der Stadt Adeje festgenommen. Ersten Informationen zufolge war der Deutsche, der jedoch permanent auf den Kanaren lebt, verletzt. Er wird verdächtigt, auf die Mutter und das Kind eingeschlagen zu haben. Ob das so war, kann derzeit niemand beantworten. Der Verdächtige soll heute dem zuständigem Haftrichter vorgeführt werden, und zu der Tat befragt werden.

 

Der Vater, dessen Name nicht bekannt gegeben wurde, soll bei der Verhaftung erheblichen Widerstand geleistet haben.

 

 

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Tatort Ötztaler Alpen

Ötzi war der Wanderer zwischen den Welten. Einer der wenigen, dessen Geschichte auch in die Neuzeit überliefert wurde. Eher zufällig wurde der Mann aus dem heutigen Grenzgebiet zwischen Österreich und Italien zur Mumie.

Gefunden wurde er von Wanderern am Tisenjoch, in den Ötztaler Alpen, am 19. September 1991. Es schälte sich aus dem Eis und einem kleinen Teich ein menschlicher Körper, der erst für den eines vermissten Bergsteigers gehalten worden war. Erst gerichtsmedizinische Untersuchungen in Österreich und Italien entzauberten die Mumie.

Durch glückliche Umstände gelang es, seine sterblichen Überreste noch nach tausenden von Jahren, nach einer Eisschmelze, an dem späteren Fundort vorzufinden.

Ötzi ist das Synonym für die Magie der Archäologie. Eigentlich ein Zeitreisender, wie es kaum einen Zweiten gibt.
Bei Auffinden war der kleine hagere Mann, der nur noch aus einem vergilbten Körper zu bestehen schien, eine außergewöhnliche Weltsensation.

Jeder wollte den Mann sehen, der in grauer Vorzeit ums Leben kam. Selbst mit dem 3D-Drucker wurden aus Harz zahllose Ötzis in späteren Jahren gefertigt. Die Modelle traten ihre Siegeszüge durch die Museen dieser Welt an.

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Über Ötzi, sein unmittelbares Lebensumfeld und die Umstände seines Todes ist viel geschrieben worden. Er starb an einem Pfeil, der ihn wohl in den Rücken traf. Ötzi war nicht das erste Mal in dem Tal, so viel steht auch mehr als 5000 Jahre nach seinem Ableben fest. Er sah bärbeissig und zerzaust aus. Er war mit mehr als 60 Tätowierungen schon ein Exponat der Zeit. 
Sein später durch Kriminaltechniker rekonstruiertes Gesicht wirkt freundlich, wenn auch fremd.

Viele fragen sich, was für eine Sprache sprach der Mann, wenn er dann in diesem dünn besiedelten Gebiet wanderte, vielleicht jagte?
Wahrscheinlich eine indo-europäische Version mit allen für eine Sprache wichtigen Merkmalen.
Wohin wollte er, woher kam er?
Fragen, die uns in Beiträgen der nächsten Monate beschäftigen werden.

 

Einen Raubüberfall auf Ötzi schloss die nachfolgende Untersuchung aus. Damals war es Neid, der die Menschen zu solchen Taten verleitete. Das spätere Opfer besass für die damaligen Tage ein besonders wertvolles Kupferbeil, ein Messer und einen Feuerstein.

Ötzi war der Vertreter einer Generation, einer Gesellschaft, die uns heute fremd vorkommt. Und doch, es waren unsere Vorfahren, die damals in kleinen Siedlungen nahe Seen lebten, vom Fischfang, der Jagd und dem ersten Ackerbau. Jäger und Sammler, die sich in Großfamilien zusammengeschlossen hatten, lebten in der Zeit in ständiger Angst von einer der anderen Familien überfallen zu werden. Wilde Tiere und Infektionen, Krankheiten aller Art, rafften die Menschen schon vor dem vermutlichen Alter des Eismannes Ötzi dahin, der auf einem Plateau an einem Hang starb, namenlos und vergessen für viele Jahre im ewigen Eis.
Sicher war er nicht arm. Lederschuhe, die mit Gräsern gefüllt waren, erzeugten auch damals das Wohlgefühl der Wärme in den Höhen des Similauns.

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Ötzi litt unter einer ganzen Reihe von Krankheiten, die ihn sicherlich über kurz oder lang auch dahingerafft hätten. Darunter diverse Darmparasiten und Karies, das damals tödlich werden konnte. Wer dachte schon an einen Bohrer oder Zahnersatz.
Zudem hatte er eine gebrochene Schulter, eine verletzte Hand, vielleicht durch einen Kampf, den er kurz vor seinem Tod im Tal ausgetragen hatte. Diverse Blutergüsse zierten den muskulösen Körper des Mannes, der dann in der Einsamkeit verblutete.
Ötzi hatte die eigentliche Lebenserwartung überschritten, die damals erreicht werden konnte. Er war über 40 Jahre alt.
Sein letztes opulentes Mal: Steinbockfleisch, Äpfel und diverses Getreide standen noch kurz vor seinem Tod auf dem Speiseplan.

Ötzi ist nicht nur ein Wanderer zwischen den Welten gewesen, sondern auch ein Ausdruck einer Zeit, die uns verschlossen bleibt.
Wir wollen in den nächsten Monaten die Zeit um Ötzis Tod ergründen, das Zusammenleben der Menschen im Europa der Tage. Wir wollen der Zeit von Ötzi ein Gesicht geben.

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In den Straßen von Trier

Das Tötungsdelikt zum Nachteil von Beatrix Hemmerle

Nun ist es schon mehr als 28 Jahre her und der leitende Kommissar Wolfgang Schu will nicht aufgeben, den feigen Mörder von Beatrix Hemmerle zu finden.

 

Er und der zuständige Staatsanwalt Dr. Eric Samel geben die Hoffnung nicht auf, den Fall noch zu klären. Ein Motiv allerdings kann das Gespann Samel und Schu auch noch nicht ausmachen. Nach einer xy-Sendung im letzten Jahr meldeten sich sehr viele Hinweisgeber. Was aus den darauffolgenden Ermittlungen wurde, ließ die Staatsanwaltschaft bislang nicht verlauten.

Sommer 1989

In dem bedeutsamen Sommer 1989 wurde die damals 32-jährige in ihrer Wohnung in Trier brutal ermordet.

Mit mehreren Messerstichen so verletzt, dass das Opfer schlussendlich unter den Augen ihres Sohnes verblutete, die damalige Kaufhausangestellte schlief ahnungslos in ihrer Wohnung im Stadtteil Karenz.

Addi, wie Beatrix Spitzname war, hatte die Balkontür geöffnet und die Rollläden nur zum Teil herabgelassen.

In den späteren Ermittlungen kam heraus, dass sie schon in der Vergangenheit von Spannern beobachtet wurde, die durch die Siedlung schlichen. Zudem schlief ihr 12 Jahre alter Sohn in einem Nebenzimmer, als der Täter auf den Balkon kletterte und die Wohnung eindrang.

Innerhalb von Minuten fügte seinem Opfer tödliche Schnitt- und Stichverletzungen zu. Bei der Tatortbeschau fanden die Polizeibeamten später ein blutverschmiertes T-Shirt, das auf einer Wäschespinne auf dem Balkon hing, später abseits eines Weges in unmittelbarer Nähe lag. Der Täter hatte sich wohl die blutigen Hände daran abgewischt und dieses dann achtlos weggeworfen.

 

 

Eine schwarze Nappaleder-Jacke spielte eine tragende Rolle in den Ermittlungen. Auf einem Parkplatz, in unmittelbarer Nähe des Tatortes, wurde diese aufgefunden, hatte die Größe 48/50, und wurde wahrscheinlich in Südkorea hergestellt und in Deutschland kaum verkauft.

Eine Tatwaffe wurde auch nicht gefunden- es wird angenommen, dass der Täter Beatrix Hemmerle mit einem sogenannten Survivalmesser, die damals sehr Mode waren, die tödlichen Verletzungen beibrachte. Die Rückseite der Schneide war ausgefräst.
Kurz vor der Tat kam noch Lebensgefährte des Opfers, in das Apartmenthaus in der Gegend der Uni Trier und unterhielt sich noch mit ihr. Der Täter war, laut Aussage des Kriminalhauptkommissar Wolfgang Schu, mit absoluter Tötungsabsicht in die Wohnung eingedrungen

Auch geht es der Kripo in den Ermittlungen um einen unbekannten Mann, der Ende der 1980 er Jahre in einer Trierer Pizzeria gearbeitet haben soll und wahrscheinlich das Opfer gekannt hatte.

Wer weiß etwas?

Für Hinweise zu dem Tötungsdelikt z.N. von Beatrix Hemmerle hat die Trierer Kriminalpolizei ein Telefon 0651/9779-2480 eingerichtet. Vertrauliche Hinweise können auch unter Telefon 0152-28854968 und/oder per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Die Trierer Staatsanwaltschaft hat zur Aufklärung des Verbrechens in einer xy-Sendung 5000 € ausgesetzt.

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